EZB erwartet geringere Inflation und schwaches Wachstum
05.06.2025 - 14:41:03Trotz des anhaltenden Zollstreits mit den USA bleiben die Euro-WĂ€hrungshĂŒter jedoch bei ihrer Prognose von 0,9 Prozent aus dem MĂ€rz, wie die Notenbank mitteilte.
FĂŒr 2026 erwartet die EZB nun einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Euroraum um 1,1 Prozent. Im MĂ€rz war die Prognose mit 1,2 Prozent noch etwas optimistischer. FĂŒr mehr Wachstum dĂŒrften die geplanten Verteidigungsausgaben in Europa in Milliardenhöhe sorgen. FĂŒr 2027 sagt die Notenbank unverĂ€ndert 1,3 Prozent Wachstum voraus.
Inflation auf dem Weg in Richtung Zielmarke
Die Inflation im Euroraum wird nach EinschĂ€tzung der Notenbank dagegen schneller zurĂŒckgehen als zuletzt erwartet. FĂŒr das laufende Jahr rechnet die EZB mit einer Inflationsrate von 2,0 Prozent. Im MĂ€rz hatte die EZB noch 2,3 Prozent prognostiziert.
FĂŒr 2026 erwartet die EZB nun einen durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise im Euroraum von 1,6 Prozent statt wie zuvor 1,9 Prozent. FĂŒr 2027 sagt die Notenbank eine Jahresinflation von 2,0 Prozent voraus.
Wichtigste Aufgabe der EZB ist es, fĂŒr einen stabilen Euro zu sorgen und so die Kaufkraft der Menschen zu erhalten. Erreicht sieht die Zentralbank ihr Ziel stabiler Preise mittelfristig bei einer Teuerungsrate von 2,0 Prozent im Euroraum.

