FDP will nationalen CO2-Emissionshandel fĂŒr GebĂ€ude vorziehen
27.05.2023 - 02:04:25"Wir sind zuversichtlich, dass wir den nationalen Emissionshandel fĂŒr GebĂ€ude und Verkehr auf den 1. Januar 2024 vorziehen können parallel zu der Einigung ĂŒber das GebĂ€udeenergiegesetz", sagte FDP-Fraktionsvize Lukas Köhler der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Das wird dann zusĂ€tzliche Anreize fĂŒr BĂŒrger und Unternehmen bedeuten, sich klimafreundliche Heizungen und Autos anzuschaffen - und wir können dementsprechend im Heizungsgesetz grundsĂ€tzlich auf Verbote und Vorschriften verzichten", sagte der FDP-Politiker.
Der Emissionshandel wird seit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) auch fĂŒr GebĂ€ude und Verkehr geregelt. Es schreibt fĂŒr jede emittierte Tonne CO2 einen Preis fest. Diese zusĂ€tzliche C02-Abgabe sorgt fĂŒr eine kontinuierliche Erhöhung der Preise fĂŒrs Heizen und im Verkehrssektor. Damit wird fĂŒr Verbraucher ein Anreiz geschaffen, auf klimafreundliche Technologien umzustellen, also etwa auf elektrische WĂ€rmepumpen oder auf E-Autos. Der festgelegte CO2-Preis fĂŒr die Sektoren WĂ€rme und Verkehr betrĂ€gt aktuell 30 Euro je Tonne. Im nĂ€chsten Jahr sind es 35 Euro, im Jahr 2025 betrĂ€gt der Wert 45 Euro. Ab 2026 soll die feste CO2-Bepreisung in einem Emissionshandel mit einem Preiskorridor von 55 bis 65 Euro ĂŒbergehen. Die FDP dringt darauf, den Ăbergang zum Emissionshandel von 2026 auf 2024 vorzuziehen.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


