HĂ€lfte der Personalchefs befĂŒrwortet wöchentliche Höchstarbeitszeit
04.09.2025 - 13:00:00
Das zeigt eine Umfrage von Randstad und dem Ifo-Institut unter 538 Personalverantwortlichen in der Wirtschaft, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. Als Hauptgrund wird gröĂere FlexibilitĂ€t genannt. Unternehmen mit Vertrauensarbeitszeit unterstĂŒtzen den Wandel stĂ€rker (60 Prozent) als jene mit festen Arbeitszeiten (42 Prozent).
Allerdings Ă€uĂern acht Prozent der Befragten Bedenken, insbesondere wegen der möglichen Belastung der Angestellten und Herausforderungen bei der Arbeitsorganisation.
31 Prozent zeigen sich neutral, elf Prozent geben an, das Thema sei fĂŒr sie nicht relevant. Bislang gelten gesetzliche Höchstgrenzen, die sich jeweils auf einen Arbeitstag beziehen. Eine Umstellung auf Wochengrenzen soll an einzelnen Tagen mehr FlexibilitĂ€t ermöglichen. Vor allem Gewerkschaften kritisieren die PlĂ€ne. Sie fĂŒrchten Ăberlastung und gröĂere Unfallgefahr. Zudem wĂŒrde Arbeit weniger familienfreundlich, denn lĂ€ngere Arbeitszeiten an einzelnen Tagen erschwerten die Planung, etwa fĂŒr das Abholen von Kindern in Kita oder Schule. Das drohe die Nachteile von Frauen im Berufsleben zu verstĂ€rken. Die neuen Regeln könnten zudem zur Ausdehnung der Gesamtarbeitszeit missbraucht werden.


