Hessen, EU-PlÀne

Hessen lehnt EU-PlÀne zur Zentralisierung der Börsenaufsicht ab

15.07.2025 - 10:13:15 | dts-nachrichtenagentur.de

Die hessische Landesregierung spricht sich gegen PlĂ€ne der EuropĂ€ischen Union aus, die Aufsicht ĂŒber die Frankfurter Börse an die europĂ€ische Behörde ESMA in Paris zu ĂŒbertragen.

Frankfurter Börse am Börsenplatz in Frankfurt am Main - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse am Börsenplatz in Frankfurt am Main - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hoben am Dienstag in Wiesbaden die Bedeutung einer dezentralen Kontrolle fĂŒr den Finanzstandort Frankfurt hervor. Rhein warnte vor den Risiken einer Zentralisierung: "Gerade in wirtschaftlich stĂŒrmischen Zeiten brauchen wir eine dezentrale Kontrolle der Frankfurter Börse, die unsere MĂ€rkte kennt und blitzschnell reagiert." Eine Verlagerung der Kompetenzen nach Paris wĂŒrde nach Ansicht der Landesregierung BĂŒrokratie erhöhen und den Finanzplatz schwĂ€chen. Wirtschaftsminister Mansoori verwies auf das SubsidiaritĂ€tsprinzip: "Entscheidungen mĂŒssen dort getroffen werden, wo sie am meisten bewirken."

Die hessische Aufsicht kenne die Besonderheiten des Finanzplatzes und arbeite seit Jahrzehnten erfolgreich. Eine Verlagerung wĂŒrde Fachkompetenz und FlexibilitĂ€t gefĂ€hrden.

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