Eurozone: Inflation schwÀcht sich stÀrker als erwartet ab
03.04.2024 - 11:05:16Die Verbraucherpreise stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 2,5 Prozent gerechnet. Vor einem Jahr lag die Inflation noch bei 6,9 Prozent.
Es war der dritte RĂŒckgang der Inflation in Folge. Im Februar hatte die Teuerung in der Eurozone noch 2,6 Prozent betragen und im Januar 2,8 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im MĂ€rz um 0,8 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,9 Prozent gerechnet.
Die Preisentwicklung nĂ€hert sich weiter dem Ziel der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) an, die mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent anstrebt. Die EZB hatte im Kampf gegen die hohe Teuerung die Zinsen krĂ€ftig angehoben. Die Inflation hatte im Herbst 2022 ein Rekordhoch von 10,7 Prozent erreicht. FĂŒr das laufende Jahr werden wegen der rĂŒcklĂ€ufigen Inflation Zinssenkungen von der EZB erwartet.
Im MĂ€rz ging auch die Kernteuerung ohne schwankungsanfĂ€llige Preise fĂŒr Energie-, Nahrungs- und Genussmittel weiter zurĂŒck. Die Rate fiel von 3,1 Prozent im Vormonat auf 2,9 Prozent. Ăkonomen hatten mit 3,0 Prozent gerechnet. Die Kerninflation bildet die grundlegende Teuerung ab und stellt den Inflationstrend nach Meinung vieler Ăkonomen besser dar als die Gesamtrate.

