Scholz und Habeck wollen SelbststĂ€ndige fĂŒr Rente zur Kasse bitten
12.02.2025 - 17:01:56 | dpa.deBeide kĂŒndigten bei einer Debattenveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an, dass im Fall ihres Wahlsiegs anders als heute die SelbststĂ€ndigen generell in der gesetzlichen Rente abgesichert werden sollen. In der Zeit, in der die Menschen BeitrĂ€ge zahlten, helfe so ein Schritt auch fĂŒr die LiquiditĂ€t der Rentenversicherung, sagte Scholz.
Doch das Hauptmotiv sei, dass heute unzureichend abgesicherten SelbststĂ€ndigen geholfen werden solle, so Scholz. Habeck sagte, viele sogenannte kleine SelbststĂ€ndige erzielten im Lauf ihrer Erwerbsbiografie nicht genug Einnahmen fĂŒr eine Altersabsicherung und seien dann im Alter doch auf die Solidargemeinschaft angewiesen.
SelbststĂ€ndige wĂŒrden Rentenfinanzen stabilisieren
Doch auch die Finanzlage der Rentenkasse wÀre dann besser, sagte Habeck. Die meisten zusÀtzlichen Lasten, die mit dem Eintritt der zahlreichen Angehörigen der sogenannten Babyboomer-Generation ins Rentenalter auf die Rentenkasse zukÀmen, könnten mit einer Einbeziehung der SelbststÀndigen in die gesetzliche Rente abgedeckt werden, so Habeck.
In Deutschland gibt es mehr als 3,5 Millionen SelbststĂ€ndige. Einige sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, etwa Handwerker oder SelbststĂ€ndige mit einem Auftraggeber. Den anderen rĂ€t die Rentenversicherung auf ihrer Homepage: "Beginnen Sie mit den fĂŒr Sie geeigneten Vorsorgemöglichkeiten nun schnellstmöglich. Ihr Ass im Ărmel ist die Zeit. Nutzen Sie diese, um selbst mit kleinen Anlagen am Ende einen ordentlichen Ertrag zu schaffen."
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