Energie, Verivox

Verivox erwartet geringe Entlastung durch lÀngere Preisbremsen

12.10.2023 - 01:03:11

Die meisten Haushalte werden von der VerlÀngerung der Gaspreisbremse bis MÀrz 2024 nicht profitieren, sofern die Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel wieder von sieben auf 19 Prozent erhöht wird.

Unterm Strich verteuert sich Gas sogar geringfĂŒgig um 18 Euro im Jahr - also um 0,8 Prozent, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergibt, ĂŒber die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Durch die geplante VerlĂ€ngerung der Gaspreisbremse bis Ende MĂ€rz 2024 wĂŒrden die durchschnittlichen Gaskosten fĂŒr einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden von 2.497 Euro auf 2.460 Euro sinken.

Das wĂŒrde eine Entlastung von 38 Euro - oder 1,5 Prozent bedeuten. Durch die gleichzeitige Anpassung der Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent steigen die jĂ€hrlichen Kosten jedoch auf 2.516 Euro an - also um 18 Euro (0,8 Prozent), so Verivox. Nur Verbraucher, die immer noch in einem teuren Gas-Grundversorgungstarif ihres Anbieters verharren, werden durch die Preisbremsen entlastet. FĂŒr sie sinken die Jahreskosten unterm Strich um 56 Euro von 3.177 Euro auf 3.121 Euro - also um 1,8 Prozent. Auch die Stromkosten wĂŒrden durch die VerlĂ€ngerung der Preisbremse durchschnittlich nur geringfĂŒgig sinken - von 1.486 Euro auf 1.480 Euro pro Jahr. Das entspricht einem Minus von sechs Euro oder 0,4 Prozent. Die neuen Tarife liegen bereits flĂ€chendeckend unter dem staatlichen Preisdeckel und profitieren damit nicht von einer VerlĂ€ngerung der Preisbremsen, so Verivox. Dies ist nur fĂŒr Verbraucher in der örtlichen Grundversorgung interessant, deren Stromkosten dann von derzeit durchschnittlich 1.868 Euro auf 1.842 Euro sinken. Das entspricht einer Entlastung von 26 Euro oder 1,4 Prozent.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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