CDU-MinisterprÀsidenten: Bund-LÀnder-Finanzen neu ordnen
05.06.2025 - 10:51:15Es mĂŒsse das Prinzip gelten: "Wer bestellt, bezahlt", heiĂt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Das Ziel ist ein regelgebundener, dauerhafter und ĂŒberprĂŒfbarer Mechanismus, der den finanziellen Ausgleich zugunsten der LĂ€nder schafft, wenn Bundesgesetze zu Mehrausgaben oder Mindereinnahmen der LĂ€nder und Kommunen fĂŒhren."
Zur Kompensation sollten die LĂ€nder einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer bekommen, schlagen die CDU-MinisterprĂ€sidenten vor. DafĂŒr solle die Bundesregierung bei GesetzentwĂŒrfen besser als bisher berechnen, welche finanziellen Folgen sich fĂŒr LĂ€nder und Kommunen ergeben - und dann automatisch die Umsatzsteuerverteilung anpassen.
Unterzeichnet wurde der Brief von Michael Kretschmer (Sachsen), Kai Wegner (Berlin), Boris Rhein (Hessen), Hendrik WĂŒst (Nordrhein-Westfalen), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt), Daniel GĂŒnther (Schleswig-Holstein) und Mario Voigt (ThĂŒringen). Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) gehört demnach nicht dazu.

