USAID-Personal, Arbeit

USAID-Personal soll nicht zur Arbeit kommen

03.02.2025 - 17:07:08

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von US-PrĂ€sident Donald Trump ins Visier genommenen US-Behörde fĂŒr internationale Entwicklung USAID sollen heute nicht an ihre ArbeitsplĂ€tze in Washington kommen.

Das Personal habe in der Nacht auf Montag eine E-Mail erhalten, in der steht, dass die Mitarbeiter nicht an ihren Arbeitsplatz kommen, sondern im Home Office arbeiten sollen.

Die E-Mail liegt mehreren US-Medien vor, darunter der "Washington Post" sowie den Sendern ABC und MSNBC. Unklar war zunÀchst, ob das Personal der Anordnung Folge geleistet hat. Die E-Mail war den Berichten zufolge aus dem Umfeld von Trump-Berater Elon Musk gekommen.

Regierungsberater Musk hatte angekĂŒndigt, er wolle USAID schließen. Auch Trump hatte noch in der Nacht zu Montag erklĂ€rt, die Behörde werde von "Wahnsinnigen" gefĂŒhrt. Bereits in den vergangenen Tagen waren Hunderte Mitarbeiter der Behörde entlassen oder beurlaubt worden, FĂŒhrungskrĂ€fte wurden freigestellt.

Ob eine Auflösung der Behörde allein durch den PrÀsidenten oder gar seinen externen Berater, den MilliardÀr Musk, ohne Zustimmung der parlamentarischen Gremien möglich ist, erscheint fraglich. Allerdings haben die von Trump dominierten Republikaner im Abgeordnetenhaus und im Senat Mehrheiten.

@ dpa.de