Bundeswehr-ChefeinkÀuferin, Potenzial

Bundeswehr-ChefeinkĂ€uferin sieht bei VW Potenzial fĂŒr Panzerbau

14.08.2025 - 07:36:05 | dts-nachrichtenagentur.de

Die PrĂ€sidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr (BAAINBw), Anette Lehnigk-Emden, hĂ€lt es fĂŒr denkbar, dass große Industriekonzerne wie Volkswagen bei Bedarf auch militĂ€risches GerĂ€t wie Panzer fertigen könnten.

VW-Werk (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
VW-Werk (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Volkswagen, John Deere oder andere könnten auch Panzer und große Getriebe bauen", sagte die BAAINBw-PrĂ€sidentin der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Dies gehe jedoch nicht ohne erhebliche Umstellungen. Es gebe mehrere Herausforderungen, darunter das Gewicht der Produkte, so Lehnigk-Emden: "Es macht einen Unterschied, ob das Produkt eine Tonne oder 60 Tonnen wiegt."

Zudem sei das spezialisierte Know-how fĂŒr den Panzerbau in Deutschland derzeit nur bei einer Handvoll Unternehmen vorhanden. Einen "Schalter umlegen" sei nicht möglich, der Prozess sei deutlich komplizierter. "Aber wenn es darauf ankommt, ist auch das möglich", sagte sie der NOZ. Der RĂŒstungshersteller Rheinmetall hat bereits Interesse am VW-Werk in OsnabrĂŒck bekundet, um es fĂŒr die Herstellung von MilitĂ€rfahrzeugen zu verwenden. Der kriselnde Autobauer hat sich offen fĂŒr die Idee gezeigt.

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