USA, Privatwirtschaft

USA: Privatwirtschaft schafft mehr Stellen als erwartet - ADP

01.05.2024 - 14:34:36

Die Privatwirtschaft in den USA hat im April mehr Stellen geschaffen als erwartet.

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der BeschÀftigten um 192 000, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 183 000 neuen ArbeitsplÀtzen gerechnet.

Zudem wurde der BeschÀftigungsaufbau im MÀrz deutlich nach oben revidiert. Es wurden demnach 208 000 neue Stellen geschaffen. ZunÀchst waren 184 000 Stellen ermittelt worden. Der Anstieg im MÀrz war damit der stÀrkste seit Juli 2023. Die Daten des Arbeitsmarktdienstleister ADP wurden wenige Tage vor dem monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung veröffentlicht, der an diesem Freitag erwartet wird.

Laut ADP erfolgten die Neuanstellungen im April auf breiter Basis. "Nur der Informationssektor - Telekommunikation, Medien und Informationstechnologie - zeigte SchwÀche und verzeichnete Arbeitsplatzverluste", sagte Nela Richardson, Chefvolkswirtin bei ADP.

Der robuste Arbeitsmarkt erschwert der US-Notenbank Fed den Kampf gegen die Inflation. Er stĂŒtzt die Lohnentwicklung und kann somit Auswirkungen auf die Verbraucherpreise haben. Die US-Notenbank Fed wird am Abend ihre Zinsentscheidung veröffentlichen. Es wird fest damit gerechnet, dass die WĂ€hrungshĂŒter die Leitzinsen unverĂ€ndert belassen.

@ dpa.de