Dreyer, Union

Dreyer fordert von Union Ja zum Wachstumschancengesetz

03.03.2024 - 14:21:37

Die rheinland-pfÀlzische MinisterprÀsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Regierungschefs von CDU und CSU aufgefordert, die Blockade des Wachstumschancengesetzes im Bundesrat aufzugeben.

"Wir brauchen die steuerlichen Verbesserungen, die in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ein dringend notwendiges positives Signal fĂŒr die Unternehmen in Deutschland darstellen", sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die Konferenz der MinisterprĂ€sidentinnen und MinisterprĂ€sidenten kommt am kommenden Mittwoch (6. MĂ€rz) in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen.

Dreyer sprach mit Blick auf das Wachstumschancengesetz von einem "wichtigen ersten Impuls". Bisher machen die unionsgefĂŒhrten LĂ€nder ihre Zustimmung zu dem Gesetz von der RĂŒcknahme der geplanten KĂŒrzungen beim Agrar-Diesel abhĂ€ngig.

Dreyer plĂ€dierte auch fĂŒr eine Reform der grundgesetzlich verankerten Schuldenbremse. Sie erklĂ€rte, fĂŒr die industrielle Transformation, Wohlstand und sichere ArbeitsplĂ€tze bedĂŒrfe es "weiterer erheblicher zukunftsgerichteter Investitionen": "DafĂŒr brauchen wir Spielraum." Sie warb dafĂŒr, dass die MinisterprĂ€sidenten "geschlossen die Bundesregierung auffordern, VorschlĂ€ge zu machen, wie eine pragmatische Anpassung der Schuldenbremse erfolgen kann".

Es sei wichtig, darĂŒber zu sprechen, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland in dieser "herausfordernden Situation" weiter gestĂ€rkt werden könne. Es brauche "viel mehr private und staatliche Investitionen in Zukunftstechnologien", um auch in der industriellen und digitalen Transformation innovationsstark und wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben, sagte sie.

@ dpa.de