Steuereinnahmen, Deutschland

Steuereinnahmen legen weiter krÀftig zu

22.07.2025 - 00:00:00

Die Steuereinnahmen in Deutschland legen weiter krÀftig zu.

Wie das Bundesfinanzministerium in seinem am Dienstagmorgen veröffentlichten Monatsbericht fĂŒr Juli mitteilt, kletterten die Einnahmen im Juni um ĂŒber 7 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresmonat. Unter den beiden aufkommensstĂ€rksten Steuerarten gab es insbesondere bei der Umsatzsteuer wie schon im Vormonat Mai "einen erheblichen Einnahmezuwachs", wie es heißt, nĂ€mlich ein Plus von 7,2 Prozent. Die Einnahmen aus der Lohnsteuer wiesen hingegen - anders als im Mai - im Berichtsmonat einen nur schwachen Anstieg auf, und zwar um 2,6 Prozent.

Bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und VerĂ€ußerungsertrĂ€ge war im Juni ein im Vergleich zur Entwicklung der Monate bis April wesentlich geringerer Einnahmeanstieg zu beobachten (+12,5 Prozent). Das Aufkommen aus der Körperschaftsteuer ging im Vorjahresvergleich dagegen leicht zurĂŒck, und zwar um -2,8 Prozent. Die Einnahmen aus den Bundessteuern lagen im Juni merklich um rund 10 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Der Zuwachs war zum großen Teil auf ein krĂ€ftiges Einnahmeplus bei der Tabaksteuer zurĂŒckzufĂŒhren, welches durch eine schwache Vergleichsbasis im Vorjahresmonat bedingt gewesen sei, so das Ministerium. DarĂŒber hinaus wiesen mit der Energiesteuer, dem SolidaritĂ€tszuschlag, der Versicherungsteuer, der Kraftfahrzeugsteuer und der Stromsteuer auch die ĂŒbrigen aufkommensstarken Bundessteuern ZuwĂ€chse auf. Bei den LĂ€ndersteuern ergab sich ein deutlicher Anstieg des Aufkommens gegenĂŒber Juni 2024 um satte 25 Prozent. Dieser ging nach Angaben des Ministeriums auf beide aufkommensstarken LĂ€ndersteuern, die Grunderwerbsteuer und die Erbschaftsteuer, zurĂŒck. Das Aufkommen der Grunderwerbsteuer lag wie in den Vormonaten in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von 1,2 Milliarden Euro bis 1,3 Milliarden Euro und damit rund 24 Prozent höher als im Vorjahresmonat. "Sollte das Aufkommen auch in den nĂ€chsten Monaten Ă€hnlich hoch ausfallen, wĂŒrden sich gegenĂŒber einer dann krĂ€ftigeren Vorjahresbasis tendenziell etwas geringere Zuwachsraten ergeben", so das Ministerium in seinem Monatsbericht. Das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer lag um knapp 36 Prozent höher als im Juni 2024. Bei dieser Steuerart sind hohe monatliche Aufkommensschwankungen eher die Regel als die Ausnahme.

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