Verbraucher, Deutschland

Verbraucher in Deutschland optimistisch wie lange nicht

06.05.2024 - 10:47:04

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland ist so gut wie lange nicht.

Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Demnach ist die Stimmung den vierten Monat infolge gestiegen und liegt auf dem höchsten Stand seit Ende 2021.

Aus Sicht des Branchenverbandes kann der zunehmende Optimismus der Verbraucherinnen und Verbraucher in den nächsten Monaten zu einer Erholung des privaten Konsums führen. Vor allem die sinkende Inflationsrate macht sich positiv bemerkbar. Ein weiterer Grund ist, dass Bundesregierung und Unternehmen zuletzt etwas optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung blickten. Frei von Skepsis sind die Menschen in Deutschland jedoch offensichtlich nicht. So ist die Sparneigung weiterhin hoch. Mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung sind die Befragten zwar ein wenig zuversichtlicher als zuletzt, insgesamt ist der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung aber noch verhalten.

Im vergangenen Jahr war die Konsumstimmung stark eingebrochen. Das HDE-Barometer stürzte auf einen niedrigeren Wert als während des ersten Corona-Lockdowns. Den Grund dafür sahen Konjunkturexperten vor allem im Ukraine-Krieg und seinen anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen. Das Konsumbarometer basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1600 Personen, die der HDE monatlich durchführt. Diese bildet nicht die aktuelle Stimmung ab, sondern die Erwartungen für die nächsten Monate. In das Barometer fließen Indikatoren ein wie Anschaffungs- und Sparneigung sowie Erwartungen für Einkommen, Konjunktur, Zinsen und Preise.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Danone ruft noch mehr Babynahrung zurück. In einer Zutat könnte ein Toxin enthalten sein, das zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Danone ruft Säuglingsnahrung zurück. (Unterhaltung, 05.02.2026 - 19:58) weiterlesen...

Strom- und Gaspreise für Neukunden gesunken. Welche Faktoren den Preisrückgang beeinflusst haben. Wer im Januar seinen Strom- oder Gaslieferanten gewechselt hat, zahlt laut Bundesnetzagentur im Schnitt weniger als noch im Dezember. (Wirtschaft, 05.02.2026 - 14:28) weiterlesen...

Höherer Zins bremst Verbraucher: Baukreditgeschäft stagniert. Zwar ist die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden hoch, doch ein neuer Boom zeichnet sich nicht ab. Wer eine Wohnung kauft oder ein Haus baut, schaut auf die Zinsen - und hier herrscht Ernüchterung. (Wirtschaft, 04.02.2026 - 12:44) weiterlesen...

Zum Valentinstag wollen weniger Menschen Geschenke kaufen. In diesem Jahr planen laut einer Umfrage nicht so viele Verbraucher Einkäufe wie 2025. Das hat auch mit einem anderen Fest zu tun. Blumen, Pralinen, Gutscheine sind beliebte Präsente zum Valentinstag. (Wirtschaft, 04.02.2026 - 10:50) weiterlesen...

Mehr Kakao geerntet: Schokolade wird teilweise günstiger. Nun deutet sich jedoch Entspannung an. Wegen der stark gestiegenen Preise essen viele Menschen weniger Schokolade. (Wirtschaft, 04.02.2026 - 04:15) weiterlesen...

Tanken wird teurer – Rohöl und CO2-Preis treiben Kosten. Wie sich Heizölnachfrage, Währungskurse und Tageszeit auf die Preise an den Zapfsäulen auswirken. Benzin und Diesel kosteten im Januar mehr als im Dezember. (Wirtschaft, 03.02.2026 - 12:21) weiterlesen...