Union bewertet Migrationsberatungen positiv
03.09.2024 - 19:32:15Man habe "in einer ganz schwierigen Situation fĂŒr das Land in einer guten GesprĂ€chsatmosphĂ€re ĂŒber das wichtige Thema von Migration und Sicherheit gesprochen", sagte der Erste Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU/CSU-Fraktion, Thorsten Frei, im Anschluss.
Die Beteiligten hĂ€tten intensiv ĂŒber unterschiedliche Positionen gerungen. "FĂŒr uns ist es entscheidend, dass es tatsĂ€chlich am Ende eine Verringerung des Zustroms gibt, dass Migration bewĂ€ltigbar und integrierbar bleibt." FĂŒr die Union sei es zentral, "dass es nicht nur Grenzkontrollen gibt, sondern dass es tatsĂ€chlich auch zu ZurĂŒckweisungen an der Grenze kommt". Frei ergĂ€nzte: "Wir haben den Eindruck gehabt, dass man sich ernsthaft auch mit den Punkten, die fĂŒr uns wichtig sind, auseinandergesetzt hat."
Union dringt auf ZurĂŒckweisungen an der Grenze
Jetzt mĂŒsse man die Frage klĂ€ren, ob man bei ZurĂŒckweisungen an der Grenze zu einer gemeinsamen Haltung kommen könne. Die Union erwarte jetzt eine schnelle Reaktion der Bundesregierung. Diese sei auch zugesagt worden. "Wenn wir sehen, dass es da eine Bereitschaft gibt, zu solchen Ergebnissen zu kommen, dann werden wir auch noch weitere Themen ausbuchstabieren."
Man mĂŒsse in der kommenden Woche vorwĂ€rtskommen, sagte Frei. Die Union wĂ€re auch bereit, in der kommenden Woche im Bundestag, in der es eigentlich um den Haushalt gehe, Platz dafĂŒr freizurĂ€umen. "Es geht um Geschwindigkeit, es geht um Schnelligkeit."
Die CSU-Innenpolitikerin Andrea Lindholz nannte die GesprĂ€che "sehr konstruktiv". Sie habe den Eindruck, dass allen Beteiligten klar sei, dass jetzt gehandelt werden mĂŒsse und dass es keine groĂen zeitlichen Verzögerungen geben dĂŒrfe. "Der wichtigste Schritt wĂ€re es, wenn die Ampel mit uns gemeinsam zu dem Ergebnis kommt, dass es diese ZurĂŒckweisungen an der Grenze aufgrund des Nichtfunktionierens des Systems braucht. Und dann können wir in weitere Punkte eintreten."

