Jobs, Stagnation

Kaum noch zusÀtzliche Jobs entstanden

15.11.2024 - 08:47:58

Die wirtschaftliche Stagnation ist lĂ€ngst am Arbeitsmarkt spĂŒrbar. Der stete Anstieg der ErwerbstĂ€tigkeit seit dem Ende der Corona-Krise ist nahezu zum Stillstand gekommen.

  • Die Zahl der ErwerbstĂ€tigen wĂ€chst kaum noch.  - Foto: Jens Kalaene/dpa

    Jens Kalaene/dpa

  • Es entstehen kaum noch zusĂ€tzliche Jobs.  - Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

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Die Zahl der ErwerbstÀtigen wÀchst kaum noch.  - Foto: Jens Kalaene/dpaEs entstehen kaum noch zusÀtzliche Jobs.  - Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt entstehen kaum noch zusÀtzliche Jobs. Im zweiten Quartal dieses Jahres waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur noch rund 10.000 Menschen mehr erwerbstÀtig als ein Jahr zuvor. Das ist prozentual kaum messbar und der schwÀchste Zuwachs seit dem Job-Boom im Sommer 2022, als zusÀtzlich 679.000 Menschen nach der Corona-Krise eine neue TÀtigkeit gefunden hatten. 

Auch im Vergleich zum Startquartal dieses Jahres blieb die ErwerbstÀtigenzahl von April bis Juni mit rund 46,0 Millionen nahezu unverÀndert. Saisonbereinigt kamen nur rund 7.000 zusÀtzliche ErwerbstÀtige dazu. 

Arbeitsleistung gesunken

Alle zusammen leisteten in den drei Monaten rund 14,4 Milliarden Arbeitsstunden. Das waren 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Um genau diesen Wert ging auch die durchschnittliche Arbeitsleistung pro BeschĂ€ftigtem auf 315,4 Stunden zurĂŒck, wie das Institut fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet hat.

In der Industrie wie auch im Baugewerbe gingen erneut Jobs verloren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es 141.000 weniger ErwerbstÀtige im produzierenden Gewerbe (-1,7 Prozent) und 21.000 weniger am Bau (-0,8 Prozent). Diese Verluste wurden durch mehr BeschÀftigung im Dienstleistungsbereich ausgeglichen. Hier waren 178.000 Menschen mehr tÀtig als ein Jahr zuvor.

@ dpa.de