Kaum noch zusÀtzliche Jobs entstanden
15.11.2024 - 08:47:58Auf dem deutschen Arbeitsmarkt entstehen kaum noch zusĂ€tzliche Jobs. Im zweiten Quartal dieses Jahres waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur noch rund 10.000 Menschen mehr erwerbstĂ€tig als ein Jahr zuvor. Das ist prozentual kaum messbar und der schwĂ€chste Zuwachs seit dem Job-Boom im Sommer 2022, als zusĂ€tzlich 679.000 Menschen nach der Corona-Krise eine neue TĂ€tigkeit gefunden hatten.Â
Auch im Vergleich zum Startquartal dieses Jahres blieb die ErwerbstĂ€tigenzahl von April bis Juni mit rund 46,0 Millionen nahezu unverĂ€ndert. Saisonbereinigt kamen nur rund 7.000 zusĂ€tzliche ErwerbstĂ€tige dazu.Â
Arbeitsleistung gesunken
Alle zusammen leisteten in den drei Monaten rund 14,4 Milliarden Arbeitsstunden. Das waren 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Um genau diesen Wert ging auch die durchschnittliche Arbeitsleistung pro BeschĂ€ftigtem auf 315,4 Stunden zurĂŒck, wie das Institut fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung berechnet hat.
In der Industrie wie auch im Baugewerbe gingen erneut Jobs verloren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es 141.000 weniger ErwerbstÀtige im produzierenden Gewerbe (-1,7 Prozent) und 21.000 weniger am Bau (-0,8 Prozent). Diese Verluste wurden durch mehr BeschÀftigung im Dienstleistungsbereich ausgeglichen. Hier waren 178.000 Menschen mehr tÀtig als ein Jahr zuvor.





