Konjunkturelle Flaute macht sich weiter am Arbeitsmarkt bemerkbar
28.03.2024 - 09:55:05Die konjunkturelle Flaute mache sich also nach wie vor am Arbeitsmarkt bemerkbar. "Insgesamt behauptet er sich aber weiter relativ gut." Die UnterbeschĂ€ftigung, die neben der Arbeitslosigkeit auch Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige ArbeitsunfĂ€higkeit umfasst, stieg saisonbereinigt gegenĂŒber dem Vormonat um 10.000 Personen: Sie lag im MĂ€rz bei 3,606 Millionen Personen, dies waren 143.000 mehr als vor einem Jahr. Im dritten Monat des Jahres waren 707.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 70.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) - ein Indikator fĂŒr die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berĂŒcksichtigt - sank im MĂ€rz um einen Punkt auf 113 ZĂ€hler. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der BA-X einen RĂŒckgang von elf Punkten. Von Oktober 2023 bis MĂ€rz 2024 meldeten sich bei den Agenturen fĂŒr Arbeit und den Jobcentern 317.000 Bewerber fĂŒr eine Ausbildungsstelle. Das waren 6.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Von ihnen hatten im MĂ€rz noch 190.000 junge Menschen weder einen Ausbildungsplatz noch eine Alternative gefunden. Gleichzeitig waren 438.000 Ausbildungsstellen gemeldet, 13.000 weniger als vor einem Jahr. 281.000 waren von diesen noch unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt sei im MĂ€rz aber noch stark in Bewegung, so die BA. Deshalb erlaubten diese Zahlen nur eine vorlĂ€ufige EinschĂ€tzung der Entwicklung im aktuellen Berichtsjahr. 907.000 Personen erhielten im MĂ€rz 2024 Arbeitslosengeld, 105.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfĂ€higen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung fĂŒr Arbeitsuchende (SGB II) lag bei 3,995 Millionen. GegenĂŒber MĂ€rz 2023 war dies ein Anstieg um 56.000 Personen. 7,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfĂ€higen Alter waren damit hilfebedĂŒrftig.


