DU.zirkulĂ€r: Duisburgs Stadtteil Ruhrort wird zum Leuchtturm fĂŒr zirkulĂ€re StĂ€dte
07.10.2024 - 14:18:43Eine der Kernaufgaben ist, das komplexe Thema Kreislaufwirtschaft in den Alltag zu ĂŒberfĂŒhren. Beispielsweise erhalten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Anreize, sich nachhaltig zu verhalten, zirkulĂ€re Praktiken zu erlernen und sich in die Prozesse zu integrieren. Unternehmen erfahren ein neues VerstĂ€ndnis von Stoffströmen, um es in der eigenen Produktion anzuwenden.
Das Stoffstrommanagement in der Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, die Bewegungen von Materialien durch verschiedene Phasen von Produktions- und Verbrauchsprozessen effizient zu steuern, indem Ressourcen optimal genutzt, AbfĂ€lle reduziert und Materialien wieder in den Produktionskreislauf zurĂŒckgefĂŒhrt werden.
Der Aufbau der Kreislaufkompetenz wird durch verschiedene MaĂnahmen unterstĂŒtzt. Dazu zĂ€hlt die digitale Erfassung von Stoffströmen sowie die bei der Stadt Duisburg angesiedelte, neu geschaffene Stelle eines Beauftragten fĂŒr Kreislaufwirtschaft, wodurch die Koordination und Skalierung von MaĂnahmen möglich wird. Um die Projektzielgruppen in den Transformationsprozess einzubeziehen, arbeitet DU.zirkulĂ€r eng mit bestehenden Initiativen in zusammen.
Die Projektsteuerung ĂŒbernimmt die Wirtschaftsentwicklung Duisburg Business & Innovation (DBI). Gemeinsam getragen wird DU.zirkulĂ€r von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg, der Stadt Duisburg, der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) und dem Start-up Zolitron - The Internet of Things Company. Ăber den EFRE-Förderaufruf "CircularCities.NRW" wird das Projekt mit 3,3 Millionen Euro Fördermitteln fĂŒr eine dreijĂ€hrige Projektlaufzeit ausgestattet.
"Klima- und Ressourcenschutz weiter voranzutreiben, ist eine Generationenaufgabe. Wir wollen deshalb in Duisburg und der Pilotregion Ruhrort neue MaĂstĂ€be setzen - zum Beispiel weniger Rohstoffe importieren und so die regionale Wertschöpfung stĂ€rken", erklĂ€rt Sören Link, OberbĂŒrgermeister der Stadt Duisburg.
Im Zentrum des praxisorientierten Ansatzes steht die enge Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Akteuren. "Durch innovative Konzepte wie industrielle Symbiosen und die digitale Erfassung von Stoffströmen sollen Unternehmen in Duisburg aktiv in die Kreislaufwirtschaft eingebunden werden", sagt Rasmus C. Beck, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DBI.
Das Projekt DU.zirkulĂ€r soll weit ĂŒber Duisburgs Grenzen hinauswirken und einen Impuls fĂŒr die Kreislaufwirtschaft in ganz NRW setzen. "Wir schaffen ein starkes Signal fĂŒr die zirkulĂ€re Transformation der Stadt und bieten zugleich eine Orientierungshilfe fĂŒr andere StĂ€dte mit Ă€hnlichen Herausforderungen", betont Thomas Patermann, Vorstandssprecher der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
Linda Wagner, Dezernentin fĂŒr Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur, betont die Bedeutung des Projekts fĂŒr Duisburg: "Mit DU.zirkulĂ€r setzen wir ein starkes Signal fĂŒr die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Durch die VerknĂŒpfung von BĂŒrgerengagement, Wirtschaft und Verwaltung schaffen wir gemeinsam zukunftsfĂ€hige Lösungen, die Duisburg als Modell fĂŒr andere StĂ€dte etablieren können."
Auch Winand Schneider, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, sieht im Projekt DU.zirkulĂ€r groĂe Chancen fĂŒr den Bausektor: "Die Bauwirtschaft spielt eine SchlĂŒsselrolle im Ăbergang zur Kreislaufwirtschaft. Mit DU.zirkulĂ€r möchten wir neue und innovative AnsĂ€tze wie den GebĂ€uderessourcenpass erproben und so Ressourcen einsparen und den ökologischen FuĂabdruck verringern."
Pressekontakt:
Marc Oliver HĂ€nig
HUB-Manager Unternehmenskommunikation & Standortmarketing
Tel. +49 (203) 36 39 353
Mobil. +49 (177) 81 30 813
[email protected]
Duisburg Business & Innovation GmbH
Calaisplatz 5
47051 Duisburg
Original-Content von: Duisburg Business & Innovation GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell


