E5-Staaten, Ukraine

E5-Staaten wollen Ukraine vor Winter militÀrisch stÀrken

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 18:51 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die fĂŒnf militĂ€risch stĂ€rksten europĂ€ischen Nato-Mitglieder wollen die Ukraine vor dem bevorstehenden Winter mit Luftabwehrsystemen und weiterer AusrĂŒstung militĂ€risch stĂ€rken.

"Wir haben im Rahmen unserer Ukraine-UnterstĂŒtzung Winterpakete geschnĂŒrt", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Polen, Großbritannien und Italien in Paris. "Wir werden darĂŒber hinaus alles dafĂŒr tun, dass auch die USA die Ukraine mit ihren Lieferungen unterstĂŒtzen oder eben vor allem auch mit nachrichtlichen Informationen und Satellitendaten."

Die sogenannten E5-LĂ€nder arbeiteten außerdem mit der Ukraine an der Entwicklung eines Luftverteidigungssystems. "Dieses soll zusĂ€tzlich zu den Patriots und anderen Systemen die Ukrainer vor den Angriffen aus der Luft schĂŒtzen", sagte Pistorius. Dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin warf er Terror gegen die Zivilbevölkerung vor. "Er wird auf einen kalten Winter setzen und die Bedingungen fĂŒr die Menschen in der Ukraine weiter verschlechtern, indem er die ukrainische Energie- und Wasserversorgung zerstören lĂ€sst, ganz systematisch."

Ukraine braucht dringend mehr Luft- und Raketenabwehr

"Wir haben heute darĂŒber gesprochen, dass Europa an verschiedenen Fronten verstĂ€rkt Hilfe leistet - mit Finanzmitteln, AusrĂŒstung und Nachschub", sagte die an dem E5-Ministertreffen beteiligte stellvertretende Nato-GeneralsekretĂ€rin ist Radmila ?ekerinska. "Wir konzentrieren uns darauf, dass weiterhin Luftabwehrsysteme und andere lebenswichtige AusrĂŒstung ĂŒber verschiedene KanĂ€le in die Ukraine gelangen." Mit dem nahenden Winter aber nehme die Bedrohung der Ukraine zu. Deshalb seien die BĂŒndnispartner dazu aufgerufen worden, insbesondere im Bereich der Luft- und Raketenabwehr mehr zu tun. "Und wir mĂŒssen dies jetzt tun. Denn jede Nacht ist der Druck Russlands in fast jeder ukrainischen Stadt zu spĂŒren."

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