Niedersachsen, Deutschland

Chaos bei Messerundgang - Merz und Lula laufen getrennt

Veröffentlicht am: 20.04.2026 um 11:37 Uhr | dpa.de

Ein gemeinsamer Rundgang war geplant, doch die beiden Politiker gehen getrennte Wege. Die Verantwortlichen zeigen sich überrascht: «Das haben wir noch nie erlebt.»

  • Das Abschlussstatement gab Merz alleine ab.  - Bild: Moritz Frankenberg/dpa
    Das Abschlussstatement gab Merz alleine ab. - Bild: Moritz Frankenberg/dpa
  • Eigentlich sollten die beiden Staatsoberhäupter den Kanzlerrundgang gemeinsam durchlaufen.  - Bild: Michael Matthey/dpa
    Eigentlich sollten die beiden Staatsoberhäupter den Kanzlerrundgang gemeinsam durchlaufen. - Bild: Michael Matthey/dpa
  • Lula schaut sich am VW-Stand einen Lkw aus brasilianischer Produktion an.  - Bild: Julian Stratenschulte/dpa
    Lula schaut sich am VW-Stand einen Lkw aus brasilianischer Produktion an. - Bild: Julian Stratenschulte/dpa
Das Abschlussstatement gab Merz alleine ab.  - Bild: Moritz Frankenberg/dpa Eigentlich sollten die beiden Staatsoberhäupter den Kanzlerrundgang gemeinsam durchlaufen.  - Bild: Michael Matthey/dpa Lula schaut sich am VW-Stand einen Lkw aus brasilianischer Produktion an.  - Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Der traditionelle Kanzler-Messerundgang ist anders als geplant verlaufen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sind getrennt über das Gelände gegangen. Bereits kurz nach dem Eröffnungsstatement am Stand des Partnerlandes Brasilien trennten sich die beiden. Während sich Lula weitere Stände brasilianischer Aussteller anschaute, zog Merz ohne ihn weiter.

Polizei und Verantwortliche der Messe zeigten sich überrascht: «Das haben wir noch nie erlebt», hieß es. Merz absolvierte seinen Rundgang dann ohne den Staatsgast aus Brasilien. Eigentlich war geplant, dass die beiden Politiker den Rundgang gemeinsam absolvieren. 

Auch das gemeinsame Abschlussstatement fiel aus. Präsident Lula blieb derweil bei den brasilianischen Ständen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Zu den Gründen machte die Messe auf Anfrage zunächst keine Angaben.

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