Deutsche HÀndler fordern Verbot chinesischer Billig-MarktplÀtze
29.07.2025 - 12:15:2187 Prozent sind der Ansicht, dass die Regulierung fĂŒr den Import von Produkten ĂŒber entsprechende Online-MarktplĂ€tze grundsĂ€tzlich verschĂ€rft werden sollte. Ein erster Schritt in diese Richtung wĂ€re eine Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro, die derzeit fĂŒr die Einfuhr auĂereuropĂ€ischer Produkte gilt - drei Viertel des deutschen Handels halten diese MaĂnahme fĂŒr sinnvoll (76 Prozent). Von selbst wird sich das Problem in den Augen der HĂ€ndler nicht lösen: Nur jeder FĂŒnfte glaubt, dass es sich bei den Billig-MarktplĂ€tzen um einen Hype handelt und sie bald wieder verschwinden (19 Prozent). Aber auch andere globale Entwicklungen bereiten dem deutschen Handel Sorgen, insbesondere die VerschĂ€rfung der geopolitischen Lage erfordert aus seiner Sicht Anpassungen. Knapp die HĂ€lfte der HĂ€ndler ist durch geopolitische Konflikte von Lieferschwierigkeiten betroffen (47 Prozent), ein Drittel wird infolgedessen das Produktsortiment verkleinern (33 Prozent). Und auch um AbhĂ€ngigkeiten von auĂereuropĂ€ischen Lieferanten macht sich der Handel Gedanken: 41 Prozent der Handelsunternehmen geben an, solche Zulieferer durch europĂ€ische ersetzen zu wollen. Denn, so sind sich zwei Drittel der HĂ€ndler sicher, Deutschland stehe am Beginn eines Handelskrieges (67 Prozent). FĂŒr die Erhebung befragte Bitkom Research 505 Handelsunternehmen ab zehn BeschĂ€ftigten in Deutschland. Die Untersuchung fand im Zeitraum von der elften bis zur 19. Kalenderwoche 2025 statt.


