Kritik in Israel an Kampfpause entlang humanitÀrer Route in Gaza
16.06.2024 - 14:13:02 | dpa.dePolizeiminister Itamar Ben-Gvir schrieb am Sonntag auf X, wer diese Entscheidung getroffen habe, "wÀhrend unsere besten Soldaten im Kampf fallen", sei "ein Narr und Dummkopf, der nicht auf seinem Posten bleiben darf". Finanzminister Bezalel Smotrich schrieb: "Die humanitÀre Hilfe, die weiter an die Hamas gelangt, belÀsst sie an der Macht und droht, unsere Erfolge im Krieg zunichtezumachen."
Das israelische MilitĂ€r kĂŒndigte am Sonntagmorgen fĂŒr seinen Einsatz im sĂŒdlichen Gazastreifen eine tĂ€glich mehrstĂŒndige und rĂ€umlich begrenzte "taktische Pause" an. Dies soll mehr Hilfslieferungen in das KĂŒstengebiet ermöglichen. Die Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen getroffen, wie die StreitkrĂ€fte mitteilten. Die Pause gilt demnach bereits bis auf Weiteres zwischen 8 und 19 Uhr (7 bis 18 Uhr MESZ) entlang der StraĂe, die vom GrenzĂŒbergang Kerem Schalom nach Nordosten fĂŒhrt. Das MilitĂ€r erklĂ€rte jedoch, die Pause beziehe sich nicht auf die Stadt Rafah an der Grenze zu Ăgypten, dort sollten die KĂ€mpfe weitergehen.
Israelische Medien berichteten, Verteidigungsminister Joav Galant sei nicht vorab ĂŒber die Entscheidung informiert worden. Galant sei ungehalten ĂŒber das Timing, zumal die Armee am Wochenende den Tod von insgesamt elf israelischen Soldaten im Gazastreifen bekanntgegeben habe.
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