Schweiz, International

UN: Schweiz bleibt innovativstes Land der Welt

27.09.2023 - 10:56:02 | dpa.de

Einer UN-Organisation zufolge ist die Schweiz das innovativste Land der Welt. Auch Deutschland ist in den Top Ten. Sorgen gibt es beim Rückgang des Wagniskapitals.

  • Die Eidgenossenschaft aus der Schweiz ist am innovativsten. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
    Die Eidgenossenschaft aus der Schweiz ist am innovativsten. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
  • Die Schweiz führt den Innovations-Ländervergleich weiter an. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
    Die Schweiz führt den Innovations-Ländervergleich weiter an. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Die Eidgenossenschaft aus der Schweiz ist am innovativsten. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Die Schweiz führt den Innovations-Ländervergleich weiter an. - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Schweiz ist laut einer Studie der Vereinten Nationen (UN) erneut das innovativste Land der Welt. Die Eidgenossenschaft habe ihren Spitzenplatz im Innovations-Ländervergleich 2022 vor Schweden und den USA verteidigt, teilte die UN-Organisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf mit.

Deutschland belegt in diesem Ranking wie im Vorjahr Platz acht. Zu den Staaten mit besonders guter Entwicklung bei der Innovationskraft zählten Indien, Indonesien, Pakistan, Usbekistan und Brasilien, hieß es. Es gelte festzuhalten, dass europäische Länder unter den ersten 20 Plätzen immer noch am stärksten vertreten seien. «Sie verlieren nicht an Schwung», sagte WIPO-Experte Sacha Wunsch-Vincent.

Sorgem um Kapital

Der deutliche Rückgang beim eingesetzten Wagniskapital könnte laut WIPO aber negative Folgen für die Innovationskraft vieler Länder haben. Im vergangenen Jahr sei das Risikokapital um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen, ein Trend, der sich in der ersten Jahreshälfte 2023 mit minus 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar noch verschärft habe, hieß es. Hauptgrund sind laut WIPO-Generaldirektor Daren Tang die steigenden Zinsen. «Es ist das Ende des billigen Geldes», sagte Wunsch-Vincent.

Das Ranking fußt auf 80 Kriterien wie Investitionen, Bildung, staatliche Forschungsausgaben und Entwicklung von Online-Produkten. Insgesamt wurden 132 Volkswirtschaften analysiert. Auf den Plätzen 130, 131 und 132 rangieren Burundi, der Irak und Guinea.

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