Stuttgart 21, Baden-WĂŒrttemberg

Bahnchefin Palla rÀumt VersÀumnisse bei Stuttgart 21 ein

26.06.2026 - 14:03:55 | dpa.de

Erst 2031 soll der neue Stuttgarter Tiefbahnhof in Betrieb gehen - und damit fĂŒnf Jahre spĂ€ter als bislang geplant. Die Bahnchefin sagt: In der Vergangenheit sind Fehler gemacht worden.

  • Bahnchefin Evelyn Palla musste den Projektpartnern von Stuttgart 21 die erneute Verschiebung der Eröffnung erklĂ€ren. - Bild: Christoph Schmidt/dpa
    Bahnchefin Evelyn Palla musste den Projektpartnern von Stuttgart 21 die erneute Verschiebung der Eröffnung erklÀren. - Bild: Christoph Schmidt/dpa
  • Die Baustelle von Stuttgart 21 bleibt noch fĂŒnf weitere Jahre und wird deutlich teurer. - Bild: Christoph Schmidt/dpa
    Die Baustelle von Stuttgart 21 bleibt noch fĂŒnf weitere Jahre und wird deutlich teurer. - Bild: Christoph Schmidt/dpa
Bahnchefin Evelyn Palla musste den Projektpartnern von Stuttgart 21 die erneute Verschiebung der Eröffnung erklĂ€ren. - Bild: Christoph Schmidt/dpa Die Baustelle von Stuttgart 21 bleibt noch fĂŒnf weitere Jahre und wird deutlich teurer. - Bild: Christoph Schmidt/dpa

Bahnchefin Evelyn Palla hat nach der Verschiebung der Eröffnung von Stuttgart 21 um fĂŒnf Jahre schwere VersĂ€umnisse der Bahn eingerĂ€umt. Die Ergebnisse des Revisionsberichts hĂ€tten sie ernĂŒchtert, sagte Palla nach einem Spitzentreffen mit Projektpartnern in Stuttgart. Das bisherige Projektmanagement habe nicht ausgereicht, um ein Vorhaben Projekt in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung zu steuern. Es habe organisatorische Defizite bei Prozessen und Kontrollen gegeben, außerdem mangelhafte Abstimmung an bestimmten Schnittstellen.

Zuvor war bekanntgeworden, dass sich die Eröffnung des neuen Tiefbahnhofs auf Ende 2031 verzögert - fĂŒnf Jahre spĂ€ter als bislang geplant. Zudem wird das Projekt laut Bahnangaben auch nochmals deutlich teurer: Die Kosten steigen demnach um weitere rund 3 Milliarden Euro auf dann rund 14,5 Milliarden.

Den FahrgĂ€sten versprach Palla Entlastungen. Die kommenden Jahre bis zur Inbetriebnahme werde sich fĂŒr die Menschen in Stuttgart nicht so anfĂŒhlen wie die letzten Jahre, sagte die Bahnchefin. «Es muss Erleichterungen geben.»

Die Bahn werde die FahrgĂ€ste kĂŒnftig noch mehr in den Fokus nehmen und werde etwa bei Steckensperrungen Maßnahmen bĂŒndeln und den Schienenersatzverkehr optimieren.

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