Luxusboom, LVMH

Luxusboom beschert LVMH weiteres Rekordjahr

26.01.2024 - 12:30:49 | dpa.de

Es ist eine Zeit wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, aber die Nachfrage nach LuxusgĂŒtern ist ungebrochen. 86 Milliarden Euro betrug der Umsatz im letzten Jahr.

Der französische MillardÀr Bernard Arnault ist der  Vorsitzende des Luxusgiganten LVMH. - Foto: Michel Euler/AP/dpa
Der französische MillardÀr Bernard Arnault ist der Vorsitzende des Luxusgiganten LVMH. - Foto: Michel Euler/AP/dpa

Eine starke Nachfrage nach Mode, Schmuck und ParfĂŒm hat dem LuxusgĂŒter-Hersteller LVMH 2023 ein weiteres Rekordjahr beschert. Trotz wirtschaftlich schwierigerer Zeiten deckten sich wohlhabende Menschen weiterhin fleißig mit Handtaschen von Louis Vuitton, DĂŒften von Christian Dior und Schmuck von Tiffany ein.

FĂŒr 2024 rechnet Konzernchef Bernard Arnault mit weiteren ZuwĂ€chsen - trotz der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten in der Welt. An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Sie beflĂŒgelten auch die Aktienkurse anderer LuxusgĂŒter-Konzerne.

Im abgelaufenen Jahr steigerte LVMH den Umsatz im Vergleich zu 2022 um neun Prozent auf mehr als 86 Milliarden Euro. Bei stabilen WĂ€hrungskursen hĂ€tte der Zuwachs 13 Prozent betragen, wie der Konzern in Paris mitgeteilt hatte. Bis auf das GeschĂ€ft mit Wein und Spirituosen legten alle Sparten bei Umsatz und operativem Gewinn zu. Der Überschuss wuchs um acht Prozent auf 15,2 Milliarden Euro.

Das GeschÀft normalisiert sich

Der Nachfrageboom aus der Zeit kurz nach der Corona-Pandemie ist jedoch vorĂŒber. Das GeschĂ€ft normalisiere sich, sagte Finanzchef Jean-Jacques Guiony. War der Umsatz in der ersten JahreshĂ€lfte wĂ€hrungsbereinigt noch um 17 Prozent gestiegen, lag der Anstieg danach nur noch bei knapp 10 Prozent.

Getrieben wurde die GeschĂ€ftsentwicklung von der mit Abstand grĂ¶ĂŸten Konzernsparte, dem GeschĂ€ft mit Mode und Lederwaren. Dazu gehören neben Louis Vuitton auch Marken wie Christian Dior, Kenzo und Givenchy sowie der Koffer-Hersteller Rimowa. Der Umsatz der Sparte wuchs wĂ€hrungsbereinigt um 14 Prozent auf mehr als 42 Milliarden Euro. Das ist fast die HĂ€lfte der Konzernerlöse.

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