Weniger Homeoffice, Vorbehalte gegen telefonische Krankmeldungen
21.03.2025 - 09:30:01Homeoffice: FlexibilitĂ€t auf dem RĂŒckzug?
Besonders betroffen von einer leichten oder deutlichen Reduktion der gewÀhrten Homeoffice-Tage sind Arbeitnehmende im Handel (14 %), der Industrie (17 % leichte und 6 % deutliche Reduktion) und in kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden - 19 % der Arbeitgeber planen hier die Abschaffung von Homeoffice.
"Nach Jahren der Flexibilisierung sehen wir jetzt eine Trendwende: Viele Unternehmen kehren zu strengeren PrĂ€senzregeln zurĂŒck", erklĂ€rt Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland. "FlexibilitĂ€t ist fĂŒr viele BeschĂ€ftigte jedoch ein entscheidender Faktor bei der Jobwahl. Wer jetzt die Uhr zurĂŒckdreht, riskiert, FachkrĂ€fte zu verlieren. Es braucht smarte Lösungen, die Unternehmen StabilitĂ€t bieten, aber auch die verĂ€nderten Erwartungen der Arbeitnehmer:innen berĂŒcksichtigen."
Strengere Kontrollen bei Krankmeldungen
Nicht nur beim Arbeiten von Zuhause, sondern auch bei Krankmeldungen zeigt sich ein Wandel: 66 % der Unternehmen blicken heute skeptisch auf die telefonische Krankschreibung - 40 % bewerten sie eher negativ, 26 % sogar sehr negativ. Nur 12 % stehen dem positiv gegenĂŒber, wĂ€hrend 22 % neutral eingestellt sind.
Hinter dieser Skepsis steht die Sorge vor möglichen MissbrauchsfĂ€llen und steigenden KrankenstĂ€nden. "Unternehmen sehen das Risiko, dass vereinfachte Prozesse fĂŒr Krankmeldungen zu lĂ€ngeren oder hĂ€ufigeren Fehlzeiten fĂŒhren", erklĂ€rt Verena Menne: "Doch Kontrolle allein ist keine Lösung. Viel wichtiger ist es, in eine gesunde Unternehmenskultur zu investieren, die Eigenverantwortung und Vertrauen stĂ€rkt."
Ăber die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q1 2025. Die Personalleiterbefragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgefĂŒhrt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher GröĂe und Branchen. Die Sonderfragen im ersten Quartal 2025 drehen sich um FlexibilitĂ€t und Kultur in Unternehmen sowie die Erwartungen an die neue Bundesregierung.
Ăber Randstad
Randstad ist einer der weltweit fĂŒhrenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Durch die Unternehmensstrategie "partner for talent" finden, fördern und verbinden wir spezialisierte Talente mit Unternehmen - weltweit, vor Ort und immer mit hoher Geschwindigkeit. Die Angebote unserer Spezialisierungen Randstad Operational, Professional, Digital und Enterprise umfassen den gewerblich-technischen ebenso wie den Professional-Bereich, digitale Talentlösungen sowie End-to-End-Unternehmenslösungen. Wir schaffen leistungsfĂ€hige, vielfĂ€ltige und agile Teams und unterstĂŒtzen jeden Einzelnen dabei, eine erfolgreiche Karriere mit gleichen Chancen zu erreichen.
Randstad Deutschland ist mit rund 32.200 Mitarbeitenden, darunter 2.200 internen, und 440 Standorten in 300 StÀdten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2024 1,648 Milliarden Euro. CEO ist Richard Jager.
Seit ĂŒber 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegrĂŒndeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederlĂ€ndischen Diemen. 2024 hat Randstad mit rund 40.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Menschen in 39 LĂ€ndern bei ihrer Suche nach einem fĂŒr sie passenden Job geholfen und damit einen Gesamtumsatz von 24,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
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