Wirtschaftspolitik, Ampelkoalition

Wirtschaftspolitik: Ampelkoalition kriegt schlechtes Zeugnis von Personalern

13.12.2023 - 10:00:28 | presseportal.de

Eschborn - Wenn die Ampel-Regierung im JahresfeedbackgesprĂ€ch mit deutschen Personalern sĂ€ĂŸe, wĂ€re das ein intensiver Austausch: Eine Mehrheit von ihnen stellt der regierenden Koalition ein mangelhaftes Zeugnis aus. Der Notendurchschnitt fĂŒr die deutsche Wirtschaftspolitik lĂ€ge bei 4,5 - also gerade noch "ausreichend". Handlungsbedarf sehen die befragten Personaler vor allem beim Abbau von BĂŒrokratie und der Vereinfachung von GeschĂ€ftsprozessen und Genehmigungsverfahren.

Wirtschaftspolitik: Ampelkoalition kriegt schlechtes Zeugnis von Personalern - Foto: presseportal.de
Wirtschaftspolitik: Ampelkoalition kriegt schlechtes Zeugnis von Personalern - Foto: presseportal.de

Haushaltskrise, Investitionsstau und schwache Konjunktur: Die Zeiten sind fĂŒr Betriebe und ihre Personalverantwortlichen nicht gerade einfach. Dies schlĂ€gt sich auch in der EinschĂ€tzung der Arbeit der aktuellen Bundesregierung nieder. Denn in der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q4 2023 wurden mehr als 600 Personalleiter:innen deutscher Unternehmen gebeten, die Wirtschaftspolitik der Ampel-Koalition in Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenĂŒgend) zu bewerten - die Mehrheit (31%) vergab dabei die Note 5 (mangelhaft). Jeweils etwa ein Viertel vergaben die Noten 4 (ausreichend) und 6 (ungenĂŒgend). Keiner der Befragten vergab die Note 1 und nur 3% bescheinigten der Ampel mit der Note 2 eine gute Wirtschaftspolitik.

FachkrĂ€ftemangel und BĂŒrokratie sind die grĂ¶ĂŸten Baustellen

Der ĂŒberwiegenden Mehrheit (87%) der Befragten macht der FachkrĂ€ftemangel wirtschaftlich am meisten zu schaffen. Auch bĂŒrokratische bzw. gesetzliche HĂŒrden, steigende Energie- und Standortkosten sowie eine schwache Konjunktur stellen fĂŒr rund drei Viertel der befragten Unternehmen eine aktuelle Herausforderung dar. Dringenden Handlungsbedarf sehen die Personalverantwortlichen vor allem bei der Vereinfachung und EntbĂŒrokratisierung von GeschĂ€ftsprozessen und Genehmigungsverfahren - hier muss die Regierung ihrer Meinung nach die meiste Nacharbeit leisten.

Handlungsbedarf in der Digitalisierung wird unterschÀtzt

Überraschend ist, dass bei der EinschĂ€tzung der Dringlichkeit unter den befragten Personalern die Förderung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur eher hinten rangieren. "Unternehmen und Personaler sollten das Potenzial der Digitalisierung nicht unterschĂ€tzen", erklĂ€rt Susanne Wißfeld, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Business Innovations & Concepts bei Randstad Deutschland. "Digitalisierung ist die Voraussetzung fĂŒr effizientes Arbeiten und mehr FlexibilitĂ€t - Themen, die gerade in Zeiten des FachkrĂ€ftemangels an Bedeutung gewinnen."

"Eine gut funktionierende digitale Infrastruktur ist lĂ€ngst kein optionaler Luxus mehr, sondern die Basis, um als Unternehmen zukunftsfĂ€hig zu sein. Dass wir hier in Deutschland deutlichen Nachholbedarf haben, zeigt sich auch im Recruiting von qualifizierten FachkrĂ€ften, die wir dringend brauchen", so Susanne Wißfeld.

Über die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung

Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q4 2023, die quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgefĂŒhrt wird. Die Studie befragt 600 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe und Branchen. Die Sonderfragen des vierten Quartals 2023 konzentrieren sich auf die Bewertung der politischen Rahmenbedingungen seitens der Wirtschaft.

Über die Randstad Gruppe Deutschland

Randstad ist Deutschlands fĂŒhrender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem GespĂŒr fĂŒr Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip human forward. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 47.350 Mitarbeitern und rund 530 Niederlassungen in 300 StĂ€dten ansĂ€ssig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit zĂ€hlen die GeschĂ€ftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personallösungen fĂŒr unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote fĂŒr Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch fĂŒr Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit ĂŒber 50 Jahren in Deutschland aktiv, gehören wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederlĂ€ndischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro (Jahr 2022), rund 662.200 Mitarbeiter im tĂ€glichen Einsatz und rund 4.900 Niederlassungen in 39 MĂ€rkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum grĂ¶ĂŸten Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen gehören neben der Randstad Deutschland GmbH & Co KG außerdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. CEO ist Richard Jager.

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