EU-KI-Verordnung: Webinare am 18. Juni für KMU und Betriebe
14.06.2026 - 21:32:47 | boerse-global.de
Die Präsentation von MAI-Thinking-1 am heutigen Sonntag unterstreicht: Betriebe müssen ihre Belegschaft gezielt im Umgang mit Künstlicher Intelligenz schulen. Microsoft stellte das Modell mit über 35 Milliarden Parametern vor, das die Betriebskosten für KI-Anwendungen um 90 Prozent senken soll.
Die Technologie wandert zunehmend in Standardanwendungen wie Office und Windows 11. Das erhöht den Druck auf Unternehmen, interne Kompetenzen für eine sichere und effektive Nutzung aufzubauen. Flankiert wird die Entwicklung durch ein angekündigtes Windows-Sicherheitsupdate am 24. Juni, das UEFI-Zertifikate auf rund 400 Millionen Rechnern aktualisiert.
Da neue KI-Funktionen verstärkt in Betriebssysteme integriert werden, ist ein sicheres Fundament entscheidend. Dieser Gratis-Report zeigt Ihnen, wie der Wechsel auf das aktuelle Betriebssystem ohne Risiko und Datenverlust gelingt. Windows 11 gefahrlos testen: So geht's Schritt für Schritt
Silodenken bremst KI-Erfolge aus
Trotz technologischer Fortschritte scheitern viele KI-Einführungen an internen Organisationsstrukturen. Eine aktuelle Studie zeigt: Führungskräfte wenden bereits 38 Prozent ihrer Arbeitszeit für bereichsübergreifende Koordination auf. Die Untersuchung des KVP Instituts belegt zudem, dass 70 Prozent der KI-Pilotprojekte keinen messbaren Beitrag zur Gesamtsteuerung eines Unternehmens leisten.
Die Daten offenbaren ein erhebliches Risiko lokaler Optima. Während die Gesamtanlageneffektivität lokal um 22 Prozent steigen kann, verringert sich der Variantendurchlauf im Gesamtsystem oft um 12 Prozent. Ähnliche Diskrepanzen zeigen sich bei Vertriebs-Forecasts: Sie legen lokal um 28 Prozent zu, während die End-to-End-Liefertreue um 8 Prozent sinkt. Laut Studie führt dies zu einem Wertschöpfungsverlust von etwa 15 Prozent durch isolierte Optimierungen.
Rechtliche Fallstricke beim KI-Einsatz
Ein zentraler Aspekt der betrieblichen Weiterbildung betrifft die Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Für den 18. Juni sind Fachvorträge und Webinare angekündigt, die sich explizit an kleine und mittlere Unternehmen sowie Energieverantwortliche richten. Im Fokus stehen die EU-KI-Verordnung, die Datenschutz-Grundverordnung und die NIS-2-Richtlinie.
Die neue EU-KI-Verordnung stellt Unternehmen vor komplexe Herausforderungen bei Compliance und Risikodokumentation. Sichern Sie sich diesen kostenlosen Leitfaden, um Fristen, Pflichten und Risikoklassen des AI Acts rechtzeitig zu verstehen. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Kostenloses E-Book herunterladen
Experten betonen: Sicherheits-, Haftungs- und Organisationsfragen müssen beim KI-Einsatz frühzeitig geklärt werden. Dazu gehören auch technische Risiken wie die „OWASP Top 10“ für Large Language Models. Die Schulungsbedarfe erstrecken sich von der Geschäftsführung bis zu den Fachabteilungen.
Spezialisierte Schulungen für Personal und Controlling
Der Bedarf an praxisnaher Qualifizierung zeigt sich in spezifischen Bereichen wie Personalwesen oder Buchhaltung. Ein für den 2. Juli geplanter Workshop in Berlin adressiert HR-Use-Cases in Recruiting, Onboarding und Personalentwicklung. Im Fokus steht die Automatisierung von Workflows mittels Copilot und individueller GPT-Anpassungen.
Auch in der Finanzbuchhaltung schreitet die Automatisierung voran. Ein Webcast am 16. Juni thematisiert die KI-gestützte Kontierung in SAP-Systemen. Durch vortrainierte LLMs sollen Buchungsvorschläge automatisiert und Durchlaufzeiten um bis zu 80 Prozent reduziert werden.
Für die technische Umsetzung werden vermehrt Schulungen für Plattformen wie Make.com oder n8n nachgefragt. Workshops im Juli und Oktober vermitteln Kenntnisse über Multi-Agenten-Systeme zur Steuerung komplexer Geschäftsprozesse. Die Fraunhofer Academy bietet ergänzend spezialisierte Formate für datengetriebene Bereiche wie die Energiewirtschaft und kommunale Wärmeplanung an.
