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EU-Klimaziele: Sieben LÀnder drohen mit SperrminoritÀt gegen Verbrenner-Lockerung

Veröffentlicht am: 05.06.2026 um 22:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Sieben EU-Staaten warnen vor Aufweichung der Auto-Klimaziele und drohen mit SperrminoritÀt. Der Konflikt um das Verbrenner-Aus verschÀrft sich.

EU-Klimastreit: Sieben LĂ€nder drohen mit Blockade gegen Verbrenner-Lockerung
Ein elegantes Elektroauto lÀdt an einer öffentlichen Ladestation in einer europÀischen Stadt, mit leuchtenden Linien, die den Energiefluss andeuten. Illustration mit AI erstellt.

Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlande, Luxemburg und Schweden warnen eindringlich vor einer Aufweichung der Klimaziele fĂŒr Autos. Sie sehen darin einen strategischen Fehler.

Hintergrund: Die EU-Kommission schlug im Dezember vor, das geplante Verbrenner-Aus fĂŒr 2035 zu kippen. Stattdessen soll nur noch eine CO?-Reduktion um 90 Prozent gelten – unter dem Druck der Bundesregierung.

Warnung vor sicherheitspolitischen Risiken

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Die sieben LĂ€nder begrĂŒnden ihre Ablehnung auch mit der geopolitischen Lage. Der Krieg im Iran mache eine Abkehr von fossilen Brennstoffen dringlicher denn je.

Die französische Umweltministerin Monique Barbut betonte: Die Gruppe könne eine SperrminoritÀt bilden, um die LockerungsplÀne zu verhindern. Damit verschÀrft sich der Konflikt innerhalb der EU.

WĂ€hrend Deutschland auf mehr FlexibilitĂ€t drĂ€ngt, pochen die VerbĂŒndeten um Frankreich auf Planungs- und Investitionssicherheit fĂŒr die ElektromobilitĂ€t.

Dynamik im europÀischen Markt

Parallel zu den politischen Auseinandersetzungen wĂ€chst die Infrastruktur. Italien meldete fĂŒr Ende 2025 insgesamt 73.047 öffentliche Ladepunkte – mit starken ZuwĂ€chsen bei Schnellladern ĂŒber 150 kW. Die Marktdurchdringung liegt jedoch nur bei einem Drittel des EU-Durchschnitts.

Auch technologisch tut sich was: In Zagreb startete am Freitag der erste kommerzielle Robotaxi-Dienst. Project 3 Mobility setzt auf elektrische Fahrzeuge, die noch von einem Operator ĂŒberwacht werden. Die rechtliche Grundlage dafĂŒr schuf Kroatien bereits 2023.

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Volkswagen setzt auf Rivian

Die Verschiebung der EigentĂŒmerstrukturen zeigt die Bedeutung der ElektromobilitĂ€t. Volkswagen ist mit 15,9 Prozent zum grĂ¶ĂŸten EinzelaktionĂ€r des US-Herstellers Rivian aufgestiegen und hat Amazon abgelöst.

Hintergrund: Ein Joint Venture, in das VW bis zu 5,8 Milliarden Dollar investiert. Ziel ist die Nutzung von Rivians Zonen-Architektur fĂŒr kĂŒnftige E-Modelle – um KomplexitĂ€t und Kosten zu senken. Rivian bereitet derweil die MarkteinfĂŒhrung seines kompakteren SUV R2 fĂŒr den US-Markt vor.

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