Produktion/Absatz, Konjunktur

Von der Leyen: Waffen aus den USA sind okay

15.04.2025 - 18:27:23

EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen sieht trotz des Kurswechsels der USA unter PrÀsident Donald Trump grundsÀtzlich kein Problem mit dem Kauf von Waffen aus den Vereinigten Staaten.

In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" antwortete sie mit "Ja" auf die Frage, ob man noch amerikanische Waffen kaufen könne, die von Washington aus technisch abgestellt werden könnten. "Dennoch plĂ€diere ich persönlich dafĂŒr, dass wir mehr und mehr europĂ€isch produzieren", ergĂ€nzte sie.

Die meisten Waffen kommen von außerhalb

Zurzeit sei es so, dass der Löwenanteil des militĂ€rischen Materials, das Mitgliedsstaaten kaufen, von außerhalb Europas stamme, sagte die CDU-Politikerin weiter. Das bedeute aber auch, dass dort gute ArbeitsplĂ€tze, Forschung und Entwicklung entstĂŒnden.

"Ich möchte, dass kĂŒnftig mehr innerhalb Europas stattfindet. Das können auch amerikanische Firmen sein, die in Europa entwickeln und produzieren", so von der Leyen. Entscheidend sei, dass die Milliarden, die die EU nun investiere, auch einen positiven Effekt fĂŒr die europĂ€ische Wirtschaft auslösten.

EU will mit Milliarden aufrĂŒsten

Die EU will stark aufrĂŒsten. JĂŒngst hatten sich die Staats- und Regierungschefs dafĂŒr auf verschiedene Maßnahmen verstĂ€ndigt, die die EU-Kommission zuvor vorgeschlagen hatte. Dazu gehören etwa EU-Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro und eine Ausnahme fĂŒr Verteidigungsausgaben bei den EU-Schuldenregeln. In den kommenden vier Jahren sollen so insgesamt 800 Milliarden Euro mobilisiert werden.

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