Experte zweifelt an Beamteneinbeziehung in Rentenversicherung
Veröffentlicht am: 21.05.2025 um 06:54 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Langfristig werde dies "die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung sogar noch schwieriger machen", sagte Börsch-Supan der Mediengruppe Bayern. Das liege daran, dass Beamte relativ zu Angestellten eine höhere Lebenserwartung hĂ€tten und daher ĂŒberdurchschnittlich teure Rentner seien. Beamte in der DRV wĂŒrden die Ausgaben erhöhen, was "die BeitrĂ€ge langfristig ansteigen lĂ€sst".
Im Gegenzug wĂŒrden Bund und LĂ€nder Rentenzahlungen sparen. Die rentenpolitischen Ziele der Regierung nannte Börsch-Supan "eine Politik von vorgestern, die den demografischen Wandel strĂ€flich ignoriert". Weiter fĂŒhrte er aus: "Die Haltelinie zu 48 Prozent ist nicht finanzierbar, und letztlich wird sich die Lebensarbeitszeit der Lebenszeit anpassen mĂŒssen, sprich: Die stufenweise Erhöhung des Rentenalters ist nötig. Alles andere ist Augenwischerei." Der Vorschlag von Ministerin Bas, Beamte in die Rentenversicherung einzubeziehen, sei zwar "eine durchaus legitime Frage der SolidaritĂ€t". Sie habe jedoch mit nachhaltiger Ăkonomie wenig zu tun.
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