dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 27.11.2024 - 17.35 Uhr
27.11.2024 - 17:40:03EZB-Direktorin Schnabel warnt vor zu starken Zinssenkungen
FRANKFURT - Das Direktoriumsmitglied der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat vor zu starken Zinssenkungen in der Eurozone gewarnt. Die WĂ€hrungshĂŒter könnten die Geldpolitik zwar weiter lockern, dies sollte aber nur schrittweise gemacht werden, sagte Schnabel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Ich wĂŒrde davor warnen, zu weit zu gehen", wird die Notenbankerin zitiert.
USA: AuftrĂ€ge fĂŒr langlebige GĂŒter steigen schwĂ€cher als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die AuftrĂ€ge fĂŒr langlebige GĂŒter im Oktober schwĂ€cher als erwartet gestiegen. Die Bestellungen legten im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem stĂ€rkeren Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.
USA: Konsumausgaben steigen wie erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im Oktober weiter gestiegen. Zum Vormonat erhöhten sie sich um 0,4 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten diesen Anstieg im Schnitt erwartet. Im Vormonat hatten die Konsumausgaben etwas stÀrker um revidiert 0,6 Prozent zugelegt.
USA: ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe fallen etwas
WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe leicht gefallen. Die HilfsantrÀge sanken um 2.000 auf 213.000, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 215.000 AntrÀgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde leicht nach oben revidiert, von zuvor 213.000 auf 215.000 HilfsantrÀge.
US-Wirtschaft verliert im Sommer wie erwartet etwas an Fahrt
WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat in den Sommermonaten etwas an Fahrt verloren. Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 2,8 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. Damit wurde eine erste Erhebung bestĂ€tigt. Dies hatten Analysten im Schnitt so erwartet. Im zweiten Quartal hatte die gröĂte Volkswirtschaft der Welt noch etwas stĂ€rker um 3,0 Prozent zugelegt.
Schwache Kauflaune deutet auf maues WeihnachtsgeschÀft hin
NĂRNBERG/BERLIN - Die Kauflaune in Deutschland ist vor den fĂŒr den Handel wichtigsten Wochen des Jahres im Keller: Die Konsumforscher der NĂŒrnberger Institute GfK und NIM prognostizieren ein verhaltenes WeihnachtsgeschĂ€ft, weil sowohl die Neigung zur Anschaffung höherwertiger KonsumgĂŒter als auch die Einkommenserwartungen gesunken seien, wie die Institute in Berlin mitteilten.
Volkswirte sehen Deutschland nicht vorbereitet auf Trump
MĂNCHEN - Eine groĂe Mehrheit der deutschen Ăkonomen sieht das Land schlecht vorbereitet auf die bevorstehende zweite Amtszeit Donald Trumps als US-PrĂ€sident. In dem Ăkonomen-Panel des MĂŒnchner Ifo-Instituts und der Tageszeitung "FAZ" antworteten 85 Prozent der befragten 180 Professorinnen und Professoren, dass es in Deutschland keine ausreichenden Vorbereitungen auf die angekĂŒndigten Zollerhöhungen oder die erwarteten negativen Effekte einer Trump-Regierung fĂŒr die Zusammenarbeit in der Nato oder auch beim Klimaschutz gebe. Die Mehrheit der Ăkonomen schrieb die VersĂ€umnisse demnach der Berliner Ampel-Regierung zu.
Deutschland: Keine Besserung auf dem Arbeitsmarkt in Sicht
NĂRNBERG - Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist keine Stabilisierung in Sicht. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fiel im November um weitere 0,3 Punkte auf einen Stand von 99,5 Punkten. Damit liegt es unter dem neutralen Wert von 100. Das Barometer gilt als FrĂŒhindikator fĂŒr die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland. Es entsteht aus einer Befragung aller deutschen Arbeitsagenturen ĂŒber ihre Erwartungen fĂŒr die nĂ€chsten drei Monate.
ROUNDUP 2: Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah in Kraft
BEIRUT/TEL AVIV/WASHINGTON - Nach mehr als einem Jahr Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt seit dem frĂŒhen Morgen eine Waffenruhe. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu richtete eine Warnung an die vom Erzfeind Iran unterstĂŒtzte Miliz: "Die Dauer der Waffenruhe hĂ€ngt davon ab, was im Libanon geschieht." Die Feuerpause war von den USA und Frankreich vermittelt worden, um auf Sicht eine "dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten" zu erreichen, wie US-PrĂ€sident Joe Biden sagte. Von der Hisbollah selbst gab es zunĂ€chst keine Reaktion auf die VerkĂŒndung der Waffenruhe.
Israelisches MilitÀr bestÀtigt geplanten Abzug aus dem Libanon binnen 60 Tagen
TEL AVIV - Ein israelischer MilitÀrreprÀsentant hat den im Rahmen einer Waffenruhe mit der libanesischen Hisbollah geplanten Truppenabzug binnen 60 Tagen bestÀtigt. Es handele sich um einen schrittweisen Prozess, erklÀrte er im GesprÀch mit Journalisten. Sollte alles nach Plan verlaufen, "werden nach 60 Tagen keine israelischen Bodentruppen mehr im Libanon verbleiben".
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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