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FACC-Kreditlinie: Sieben Banken sichern 190 Millionen Euro für Wachstum

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 02:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

FACC refinanziert bestehende Kredite, investiert bis 2030 rund 350 Millionen Euro und meldet höhere Halbjahresumsätze sowie ein stärkeres EBIT.

FACC sichert 190-Millionen-Euro-Kreditlinie für Ausbaupläne
Moderne industrielle Fertigungsanlage mit minimalistischer Architektur und weitläufiger Glasfassade bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat am 2. Oktober 2026 den erfolgreichen Abschluss einer neuen Konsortialkreditlinie über 190 Mio. Euro bekannt gegeben. An der Finanzierungsrunde beteiligen sich insgesamt sieben Banken aus Österreich und Deutschland. Die Führung des Bankenkonsortiums übernahm dabei die UniCredit Bank Austria.

Langfristige Finanzierungskapazität zur Refinanzierung bestehender Linien

Die neue Kreditvereinbarung dient primär dazu, die bestehende syndizierte Finanzierung des Unternehmens abzulösen und neu zu strukturieren. Zugleich schafft das Finanzierungspaket eine langfristig gesicherte Finanzierungskapazität für die kommenden Geschäftsjahre.

Aus dem Umfeld des Unternehmens wurde klargestellt, dass das Kreditvolumen nicht mit dem gesamten operativen Investitionsbudget gleichzusetzen sei, sondern als tragfähiges finanzielles Fundament für die weitere Unternehmensentwicklung fungiere.

Umfassende Investitionen in Standorte und Hochtechnologie bis 2030

Parallel zur gesicherten Kreditlinie verfolgt der Konzern ein umfassendes Ausbauprogramm. Bis zum Jahr 2030 plant die FACC AG Investitionen von rund 350 Mio. Euro in neue Technologien, die Infrastruktur sowie die Standorte der Gruppe.

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Ein wesentlicher Teil dieser Mittel fließt in den heimischen Standort: Für ca. 120 Mio. Euro soll in St. Martin im Innkreis ein neues Hightech-Werk entstehen. Das geplante Areal umfasst eine Fläche von ca. 20.000 m² und soll bis zu 300 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Mit diesem Neubau beabsichtigt der Konzern, seine Kapazitäten im Bereich großflächiger Aerostructures-Komponenten zu verdoppeln.

Internationaler Ausbau und positive Geschäftszahlen im ersten Halbjahr

Auch auf internationaler Ebene hat FACC die Fertigungskapazitäten ausgebaut. Am 30. September 2026 wurde die Werkserweiterung am kroatischen Standort Jakovlje eröffnet. Dort wurden insgesamt 36 Mio. Euro investiert, womit sich die Produktionsfläche verdreifacht hat. Mit mehr als 500 Mitarbeitern stellt Jakovlje das größte Werk des Unternehmens außerhalb Österreichs dar.

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Untermauert werden die Ausbauvorhaben durch eine solide operative Entwicklung in den ersten sechs Monaten des Jahres. Im ersten Halbjahr 2026 legte der Umsatz um 8,6 Prozent auf 526,3 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete ein Plus von 38 Prozent auf 25,3 Mio. Euro.

Vor diesem Hintergrund bestätigte die Unternehmensführung das Ziel für das Gesamtjahr 2026, einen Konzernumsatz von mehr als 1 Mrd. Euro zu erwirtschaften.

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