FDP-Vizechefin fĂŒr stĂ€rkere Begrenzung von Migration
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 12:25 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSie sieht dies als Aufgabe ihrer Partei und meint, dass der bisherige Umgang der FDP mit dem Thema ein Fehler gewesen sei.
"In der Migrations- und Integrationspolitik bedarf es anderer Antworten. NatĂŒrlich muss es Schutz geben fĂŒr tatsĂ€chlich verfolgte Menschen", sagte Teuteberg der "Neuen ZĂŒrcher Zeitung". "Zugleich muss es uns gelingen, die massenhafte illegale Migration nach Europa zu unterbinden. Das ist eine Schicksalsfrage fĂŒr die Selbstbehauptung westlicher Demokratien."
Auf die Frage, warum WĂ€hler fĂŒr eine restriktive Migrationspolitik die FDP wĂ€hlen sollten, obwohl es mit der AfD eine Partei gebe, die das seit Jahren fordere, sagte Teuteberg: "Viele Menschen machen sich begrĂŒndete Sorgen wegen illegaler Migration und zu oft scheiternder Integration. Sie sind deshalb aber noch lange nicht gegen jegliche Einwanderung. Die FDP stand schon immer dafĂŒr, zwischen Flucht und Arbeitsmigration zu unterscheiden."
Die Migrationspolitik ist ein Schwerpunkt der AfD, die bundesweit vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet wird. Mehrere AfD-LandesverbÀnde werden vom jeweiligen Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
Die FDP scheiterte bei der Bundestagswahl 2025 an der FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde. Auch bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern blieb sie unter fĂŒnf Prozent und flog aus den Landtagen in Magdeburg und Schwerin. Die gebĂŒrtige Brandenburgerin Teuteberg wurde Ende Mai zu einer von drei Stellvertretern des neuen Parteichefs Wolfgang Kubicki gewĂ€hlt. Sie war von 2017 bis 2025 Abgeordnete des Bundestags und 2019/2020 GeneralsekretĂ€rin der FDP.
