Fitness-Studie: Kardiorespiratorische Fitness bestimmt Lebenserwartung
Veröffentlicht am: 04.06.2026 um 09:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ăber 20 Millionen Menschen in Deutschland haben chronische Schmerzen. Neue Studien und personalisierte Therapien sollen die Behandlung verbessern.
Anfang Juni startete am LMU Klinikum MĂŒnchen die NeuroPain-Studie. Ziel ist eine personalisierte Neuromodulation gegen chronische RĂŒckenschmerzen. Dabei kommt fokussierter Ultraschall zum Einsatz, gesteuert durch individuelle Hirnscans per funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT).
VersorgungslĂŒcke in der Schmerztherapie
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Die Behandlung chronischer Schmerzen hinkt in Deutschland dem Bedarf hinterher. Lilit Flöther von der UniversitÀtsklinik Halle betont, das Angebot reiche nicht aus. Frank Petzke von der Deutschen Schmerzgesellschaft warnt zudem vor SparplÀnen der Bundesregierung. Diese könnten stationÀre multimodale Einrichtungen gefÀhrden.
Fitness als SchlĂŒssel zur Langlebigkeit
Harvard Health Publishing veröffentlichte Anfang Juni einen Ratgeber zur Bedeutung von Bewegung. Die Forscher identifizierten die kardiorespiratorische Fitness als wichtigsten PrĂ€diktor fĂŒr die Lebenserwartung. Empfohlen wird eine Kombination aus Kraft-, Ausdauer- und Gleichgewichtstraining â plus tĂ€glich 7.000 Schritte.
Besonders wichtig: die StĂ€rkung der Rumpfmuskulatur. Beim UnterarmstĂŒtz (Plank) sollten Einsteiger mit 20 bis 30 Sekunden beginnen. Wichtig sind eine gerade Körperlinie und durchgehende Bauchspannung. Solche Ăbungen stabilisieren die WirbelsĂ€ule und fördern eine aufrechte Haltung.
Dass der Körper zu erstaunlichen Leistungen fĂ€hig ist, zeigt ExtremlĂ€uferin Joyce HĂŒbner. Anfang Juni absolvierte sie bereits 367 Marathons in Folge â ihr Ziel sind 495 Marathons an 495 Tagen.
Krankenkassen zahlen fĂŒr PrĂ€ventionskurse
Gesetzliche Krankenkassen unterstĂŒtzen zertifizierte Kurse in Bewegung, ErnĂ€hrung und StressbewĂ€ltigung. Die Höhe variiert:
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Auch auf lokaler Ebene steigt die Nachfrage. In Bernau bei Berlin laufen im Juni Pilates- und Gymnastikkurse unter Leitung von FachkrÀften wie Antinéa oder Christina Schmeling. Sie zielen auf die Tiefenmuskulatur.
FĂŒr das Training zu Hause gibt es Medienangebote: Anfang Juli widmet sich eine Folge der Sendung Tele-Gym der RĂŒckenmuskulatur. In 15 Minuten leitet Gabi Fastner Ăbungen zum funktionellen Figurtraining an. RegelmĂ€Ăige Einheiten beugen HaltungsschĂ€den vor und erhalten die Belastbarkeit der WirbelsĂ€ule im Arbeitsalltag.
