KĂŒnstliche Intelligenz, Technologie

CIOs unter Druck / KI muss 2026 messbaren GeschÀftswert bringen, doch Zielkonflikte, Security und Talentmangel bremsen / Experis CIO Outlook 2026

11.06.2026 - 08:00:00 | presseportal.de

Frankfurt am Main - Die Erwartungen an CIOs steigen weiter: KI- und Technologieinvestitionen sollen 2026 endgĂŒltig vom Proof of Concept in einen Mehrwert fĂŒr den GeschĂ€ftserfolg ĂŒberfĂŒhrt werden. Die Frage lautet lĂ€ngst nicht mehr, ob KI wichtig ist, sondern wie Unternehmen sie sicher und kontrolliert in Prozesse integrieren, dass daraus messbarer Nutzen fĂŒr das ganze Unternehmen entsteht. Das zeigt der aktuelle Experis CIO Outlook 2026, fĂŒr den weltweit 1.930 CIOs, CTOs, CISOs und weitere Senior Tech Leader befragt wurden.

CIOs unter Druck / KI muss 2026 messbaren GeschÀftswert bringen, doch Zielkonflikte, Security und Talentmangel bremsen / Experis CIO Outlook 2026 - Bild: presseportal.de
CIOs unter Druck / KI muss 2026 messbaren GeschÀftswert bringen, doch Zielkonflikte, Security und Talentmangel bremsen / Experis CIO Outlook 2026 - Bild: presseportal.de

Die Ergebnisse verdeutlichen somit auch den fragilen Balanceakt, auf dem viele CIOs agieren: Ihre Unternehmen mĂŒssen mit dem rasanten Wandel Schritt halten, Wachstum unterstĂŒtzen und gleichzeitig Sicherheit gewĂ€hrleisten.

"2026 ist das Jahr, in dem sich entscheidet, ob KI in Unternehmen wirklich wirkt - oder ob sie im Pilotmodus hĂ€ngen bleibt", sagt Sven Brumund, Head of Experis bei der ManpowerGroup Deutschland. "Jetzt kommt es auf tatsĂ€chliche Umsetzungskraft an - mit echten Workflows, echten Menschen und echter Verantwortung. Genau dort geraten die meisten KI-Initiativen ins Stocken: Nicht bei der Technologie, sondern in der Umsetzung. Bei Experis unterstĂŒtzen wir CIOs dabei, genau diese UmsetzungslĂŒcke zu schließen: indem wir die richtigen Tech-Talente identifizieren, Kompetenzen im Team aufbauen und KI-Nutzung sicher in den Arbeitsalltag bringen."

Business-IT-Alignment verdrÀngt Cybersicherheit als Top-PrioritÀt der CIOs

Der Blick auf die globalen CIO-PrioritĂ€ten zeigt 2026 eine klare Verschiebung: Business-IT-Alignment steht erstmals ganz oben. 48 Prozent der IT-FĂŒhrungskrĂ€fte nennen die Ausrichtung der IT-Strategie an den Unternehmenszielen als wichtigste CIO-Aufgabe - deutlich mehr als 2025 (34 Prozent).

Das Alignment wird dadurch aber nicht automatisch besser: Viele IT-Leader berichten, dass sie vor allem verhindern mĂŒssen, dass GeschĂ€fts- und IT-Ziele weiter auseinanderdriften. Hinzu kommt ein akutes Kommunikationsproblem im Top-Management: 61 Prozent der Befragten sagen, andere Senior Leader wĂŒssten zu wenig ĂŒber Rolle und Verantwortung des CIO (2025 waren es nur 49 Prozent).

Auch Cybersicherheit bleibt mit 37 Prozent ein zentrales Thema (35 Prozent). Auch Initiativen zur digitalen Transformation gewinnen an Bedeutung (30 Prozent gegenĂŒber 23 Prozent). Dagegen verliert die klassische Kosten- und Effizienzoptimierung etwas an Gewicht und sinkt auf 25 Prozent (von 30 Prozent). Auch leistungsstarke IT-Teams aufbauen und binden geht auf 22 Prozent zurĂŒck (von 26 Prozent).

"Unterm Strich merken viele Unternehmen gerade: Ohne modernisierte Basis und integrierte Workflows lĂ€sst sich KI nicht sinnvoll skalieren. CIOs werden stĂ€rker daran gemessen, Business-Impact zu liefern, nicht nur IT zu betreiben", sagt Brumund. "Die Studie bestĂ€tigt damit unsere neue Experis-Positionierung: Technologie-Investitionen mĂŒssen an Business Outcomes gekoppelt werden. Und es braucht Human Ingenuity, die menschliche Gestaltungskraft, um daraus echte Unternehmensvorteile zu generieren."

KI liefert erste positive Effekte auf GeschÀftsentwicklung

GrundsĂ€tzlich blicken die CIOs zuversichtlich auf das Thema KI: 54 Prozent verzeichnen bereits positive Effekte von KI-Investitionen auf die GeschĂ€ftsentwicklung. Zudem zeigt sich, welche Bereiche aktuell den besten ROI liefern: 41 Prozent nennen Cloud Computing und skalierbare digitale Infrastruktur als stĂ€rkste Treiber, 34 Prozent sehen den besten ROI bei Automatisierung und KI-gestĂŒtzten Lösungen wie Chatbots.

Nur 31 Prozent halten das KI-Investment-Niveau der UnternehmensfĂŒhrung fĂŒr zu hoch. AuffĂ€llig ist jedoch die pragmatische Einordnung: Nur 17 Prozent sehen die Bereitstellung von KI-Lösungen als zentrale Verantwortung des CIOs. KI wird also weniger als Einzeldisziplin verstanden, sondern als Teil breiterer Transformation.

Tempo des Wandels wird zur grĂ¶ĂŸten CIO-HĂŒrde

Das grĂ¶ĂŸte operative Problem ist nicht mangelnde Ambition, sondern Geschwindigkeit: 44 Prozent nennen das Schritthalten mit dem beschleunigten technologischen Wandel als grĂ¶ĂŸte HĂŒrde fĂŒr CIOs - deutlich mehr als noch 2025 (34 Prozent).

Zu den weiteren Barrieren zĂ€hlen unter anderem: den geschĂ€ftlichen Nutzen zu belegen (26 Prozent), interne WiderstĂ€nde zu ĂŒberwinden (25 Prozent), Datenschutz & Compliance sicherzustellen (21 Prozent) sowie Legacy-Systeme zu modernisieren (22 Prozent).

Genau aus diesem Spannungsfeld entsteht Bedarf an strukturierten Delivery-AnsÀtzen, also wiederholbaren Prozessen, die neue Technologien bewerten, testen, priorisieren und skalieren.

Sicherheit & digitale SouverÀnitÀt bleiben Top-Themen

Cybersecurity und digitale SouverĂ€nitĂ€t gehören 2026 zu den Bereichen, fĂŒr die besonders hĂ€ufig Budgeterhöhungen vorgesehen sind. Gleichzeitig deuten die Umfrageergebnisse auf LĂŒcken in der Umsetzung hin: 72 Prozent fĂŒhren regelmĂ€ĂŸig Cybersecurity-Schulungen durch (2025 waren es noch 74 Prozent).

Hinzu kommt ein Zielkonflikt, der besonders in Europa relevant ist: Obwohl 81 Prozent der Kontrolle ĂŒber die eigene digitale Infrastruktur eine hohe PrioritĂ€t einrĂ€umen, gehen 67 Prozent der IT-FĂŒhrungskrĂ€fte davon aus, dass die AbhĂ€ngigkeit von externen Services in diesem Jahr noch weiter zunehmen wird.

Experis unterstĂŒtzt CIOs beim Schritt von Innovation zu Wirkung

"Da sich das Transformationstempo noch weiter erhöht, brauchen Unternehmen 2026 vor allem eins: Umsetzungskraft", sagt Brumund. "Am besten aufgestellt sind diejenigen, die in kontinuierliches Lernen investieren, AgilitĂ€t fördern und neue Herausforderungen frĂŒhzeitig angehen. Das heißt: Technologie an Business-PrioritĂ€ten ausrichten, ROI sauber messen, Security und SouverĂ€nitĂ€t pragmatisch steuern und Teams so aufstellen, dass sie Transformation wirklich liefern können. Genau dafĂŒr steht Experis mit der Kombination aus Talent und Technology Services."

Sie möchten mehr darĂŒber erfahren, wie Sie die Ergebnisse des Experis CIO Outlook 2026 fĂŒr Ihr Unternehmen nutzen können? Kontaktieren Sie uns gerne fĂŒr weitere Informationen oder ein persönliches BeratungsgesprĂ€ch.

Den vollstÀndigen Report gibt es hier.

Über Experis

Experis, ein weltweit fĂŒhrender Anbieter von Technology Services, bringt die Erfahrung und Expertise mit, um die Distanz zwischen Innovation und geschĂ€ftlicher Wirkung in einer digitalen Welt zu verkĂŒrzen. Experis folgt dem Grundsatz, dass nur Human Ingenuity das volle Potenzial fortschrittlicher Technologien wie KI erschließen kann. FĂŒr Kunden bietet Experis die richtige Kombination aus Talent und Technologie, um Fortschritt zu beschleunigen und messbare Ergebnisse in der Praxis zu erzielen. FĂŒr Einzelpersonen verfĂŒgt Experis ĂŒber die Einblicke, GrĂ¶ĂŸe und Skalierung, um Tech-FachkrĂ€fte dabei zu unterstĂŒtzen, ihre Kompetenzen auszubauen, ihren Wert zu steigern und die passenden Chancen zu finden. Indem Experis Talent und Technologie auf transformative Weise zusammenbringt, schafft das Unternehmen bessere Zukunftsperspektiven fĂŒr alle. Experis ist Teil der Markenfamilie der ManpowerGroup, zu der auch Manpower und Talent Solutions gehören.

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Experis GmbH & Co. KG
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