BearingPoint veröffentlicht Regulatory Reporting Studie: Cloud-Migration und DatenqualitÀt: Banken stellen sich auf die Zukunft des Regulatory Reporting ein
26.03.2025 - 07:15:00Von hĂ€ndisch bearbeiteten Excel-Tabellen zum umfassend automatisierten Reporting, das eigenstĂ€ndig von kĂŒnstlicher Intelligenz erstellt und eingereicht wird? Auch, wenn es so weit noch nicht ist, wurden die Verantwortlichen im Bankensektor auch zur letztgenannten Vision im Rahmen der Regulatory Reporting Studie befragt. Die Studie nimmt unter die Lupe, wie die europĂ€ischen Banken die Reporting Erfordernisse erfĂŒllen.Zudem hat BearingPoint die Erwartungen an die Zukunft des Regulatory Reporting bis zum Jahr 2030 genauer analysiert und hierbei Strukturentscheidungen bei der personellen Aufstellung von Banken genauso wie technologiegetriebene OrganisationsverĂ€nderungen einbezogen.
ReprÀsentative Befragung zeigt Erwartung an Transformation des Regulatory Reporting
Grundlage der Analyse ist eine Umfrage unter 33 europĂ€ischen Banken, darunter 24 deutsche Institute, welches eine reprĂ€sentative Datengrundlage des deutschen Bankenmarktes darstellt. Abgedeckt wurden Themen wie Digitalisierung, Cloud-Migration und DatenqualitĂ€t genauso wie organisatorische Strukturen. Die auf Basis der Ergebnisse erstellte Studie verdeutlicht, dass Banken vor einer tiefgreifenden Transformation ihrer Regulatory-Reporting-AblĂ€ufe stehen. Die nĂ€chsten Jahre bieten eine einmalige Gelegenheit, durch gezielte MaĂnahmen der Organisationsentwicklung und Technologie-Implementation das Reporting nicht nur effizienter, sondern auch strategisch wertvoller fĂŒr die Bank selbst zu machen.
Kommt der RegReporting-Bot? Digitalisierung und Technologieeinsatz im Regulatory Reporting
Können Kreditinstitute ihren Ruf als "NachzĂŒgler" der Digitalisierung zumindest beim Regulatory Reporting aufbessern? Die BearingPoint-Expertinnen und Experten sind dieser Frage aus einer objektiven und technologieorientierten Perspektive gefolgt. In der ersten HĂ€lfte der 2020er-Jahre waren und sind die Prozesse im Regulatory Reporting allerdings gröĂtenteils weiterhin manuell geprĂ€gt. Klassische IT-Tools wie Tabellenkalkulationsprogramme kommen, so die Ergebnisse, bei Korrekturen und Abgleichen zum Einsatz, wĂ€hrend Technologien wie KI und Robotic Process Automation (RPA) bislang kaum Anwendung finden. Dies liegt unter anderem darin begrĂŒndet, dass sich die Erwartungen an Technologien wie RPA mit zunehmender Reife der jeweiligen Tools weniger erfĂŒllt haben als prognostiziert.
Gleichwohl nehmen in der Vorausschau auf 2030 mehr als 50 Prozent der befragten Banken einen hohen oder sogar vollstÀndigen Digitalisierungsgrad an. Diese Erwartung betrifft im Speziellen das Wechselspiel zwischen der Integration moderner Tools und Automatisierungstechnologien. Der KI-Einsatz scheint den Banken laut Studie gewinnbringend.
Belastbare Werte in der digitalen Wolke: auf dem Weg zur Cloud-Migration des Regulatory Reporting
Aktuell betreiben viele Banken ihre Serversysteme noch vor Ort. Die Erwartung mit Blick auf 2030 ist jedoch, dass die meisten Kreditinstitute auf Cloud-basierte Software-as-a-Service-Lösungen umsteigen. Zwei Drittel der befragten Banken (67 Prozent) nutzen eine Standardsoftware umfassend in einem End-to-End-Ansatz. Ein Drittel betreibt die Software mit einer eigenen Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der Antworten prognostizieren die Studienteilnehmer, dass die seit einigen Jahren andauernde Migration von Banksystemen in die Cloud im Regulatory Reporting im Jahre 2030 weitestgehend abgeschlossen sein dĂŒrfte. Lediglich noch drei Prozent werden ihre Regulatory Reporting Systeme dann noch On Premise betreiben.
Wenn auch die Bank selbst profitiert: DatenqualitĂ€t als SchlĂŒssel zu fehlerfreien Reportings
DatenqualitĂ€t wird von Banken weiterhin als zentraler Erfolgsfaktor wahrgenommen, von dem nicht nur die Substanz der externen Berichtspflicht profitiert. Auch interne strategische Entscheidungen können - ein fehlerfreies Reporting von hoher DatengĂŒte vorausgesetzt - besser werden. WĂ€hrend 50 Prozentder Banken in den letzten fĂŒnf Jahren Verbesserungenerreicht haben, wird dies auch kĂŒnftig ein Schwerpunktbleiben. Fehler und Ungenauigkeiten in der Datenmodellierung haben erheblicheAuswirkungen und werden, wie die Studie zeigt, oft nur kurzfristig korrigiert.Die Umsetzung des spezifischen Berichterstattungsstandards BCBS 239 im Rahmen des Baseler Ausschusses bleibt daher auch in den kommenden Jahren eine vordringliche Aufgabe.
Organisation und Zentralisierung
Organisation: beim Regulatory Reporting mehr als ein administrativer Rahmenaspekt. Auch das zeigt die neue BearingPoint-Studie. AnnĂ€hernd 25 Prozent der befragten Banken haben ihr Regulatory Reporting bereits vollstĂ€ndig zentralisiert. FĂŒr 97 Prozent ist immerhin partielle Zentralisierung bis zum Jahr 2030 wahrscheinlich. Ein erfolgreiches Regulatory Reporting hĂ€ngt neben der zentralen Verantwortung innerhalb der Organisation von der möglichst reibungsfreien Zusammenarbeit unterschiedlicher Teams ab. Nur so kann den komplexen Anforderungen der Aufsichtsbehörden auch in Zukunft effizient begegnet werden.
Stefan Kauerauf, Partner Banking und Capital Markets bei BearingPoint, resĂŒmiert: "Banken mĂŒssen ihren Regulatory Reporting Pflichten pĂŒnktlich und mit hoher QualitĂ€t nachkommen. FĂŒr unsere Regulatory Reporting Studie haben wir uns darauf fokussiert, wie die Banken diesen Herausforderungen aktuell und in Zukunft begegnen. Nehmen wir die Perspektive bis zum Jahr 2030 ein, so scheinen die von uns befragten Banken die Entwicklung des Regulatory Reportings positiv zu bewerten. Zu den ĂŒbergreifenden Trends, die das Regulatory Reporting als Ganzes betreffen, zĂ€hlen aus institutionell-organisatorischer Sicht die Zentralisierung der Reporting-AktivitĂ€ten beim CFO mit den dort vorhandenen Kompetenzen. Zweitens geht es um die Nutzung der Potenziale Cloud-basierter IT-Umgebungen und drittens um das Datenmanagement-Primat. Das sich aktuell auf vielen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsfeldern entfaltende disruptive KI-Potenzial dĂŒrfte bis zum Ende des Jahrzehnts auch den Bereich des Regulatory Reportings nachhaltig verĂ€ndern - auch wenn laut unserer Umfrage auch im Jahr 2030 weiterhin Excel-Tools eine groĂe Rolle spielen werden."
Ăber die Studie
FĂŒr die Regulatory Reporting Studie hat BearingPoint europaweit die Reporting-Verantwortlichen von 33 Kreditinstituten befragt. Dabei stammen 24 Banken beziehungsweise Sparkassen/Landesbanken aus Deutschland.
Die vollstĂ€ndige Studie steht hier zur VerfĂŒgung: BearingPoint Regulatory Reporting Studie | BearingPoint Deutschland
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