BearingPoint-Studie: Diese Trends bestimmen den B2B-Softwaremarkt
01.08.2024 - 07:15:00Die Management- und Technologieberatung BearingPoint analysiert in ihrer aktuellen Studie "New Technology - The future will be even faster" aufkommende Trends, technologische Neuheiten und strategische PrioritĂ€ten, die den B2B-Softwaremarkt derzeit stark beeinflussen. Die Studie basiert auf den Erfahrungen von ĂŒber 100 internationalen Softwareexpertinnen und -experten sowie einer umfassenden Datenanalyse und bietet eine ganzheitliche Sicht auf die Branchenlandschaft.
"Unsere Studie zeigt die entscheidenden Trends auf, die den B2B-Softwaremarkt derzeit beeinflussen, und geht auch auf die strategischen Antworten ein, die erforderlich sind, um aus diesen Trends Chancen fĂŒr das eigene Unternehmen zu generieren", sagt Marcel Tietjen, Partner bei BearingPoint und Autor der Studie. "Technologiekonvergenz und KI dominieren dabei die Innovationslandschaft und Unternehmen mĂŒssen diese VerĂ€nderungen mit AgilitĂ€t und Weitsicht angehen, um in Zukunft erfolgreich zu sein."
Zentrale Technologietrends
Die Studie identifiziert mehrere zentrale Technologietrends, welche die GeschÀftslandschaft neu definieren und B2B-Softwareunternehmen erhebliche Wachstumschancen bieten. Die drei wichtigsten sind:
1. Technologiekonvergenz (95 Prozent):
Die technologische Konvergenz steht an erster Stelle: 95 Prozent der befragten Softwaremanagerinnen und -manager erkennen ihr Potenzial. Dieser Trend, der die ZusammenfĂŒhrung bisher nicht miteinander verbundener Technologien oder sogar deren Vereinheitlichung zur Schaffung neuer Anwendungen beschreibt, beschleunigt den technologischen Fortschritt und eröffnet neue GeschĂ€ftsmöglichkeiten.
2. KĂŒnstliche Intelligenz (89 Prozent):
Die kĂŒnstliche Intelligenz folgt gleich dahinter, denn 89 Prozent der Befragten sehen darin eine bedeutende GeschĂ€ftsmöglichkeit. KI-Technologien ermöglichen es Computern, menschliches Denken und Lernen zu imitieren, was fĂŒr fortgeschrittene Datenanalysen, Automatisierung und verbesserte Kundenerfahrungen unerlĂ€sslich ist.
3. Infrastrukturinnovation (81 Prozent):
Fortschritte in der Datenverarbeitungs- und Kommunikationsinfrastruktur, einschlieĂlich optischer Datenverarbeitung, Nanocomputing und DNA-Datenspeicherung, machen Systeme robuster, miniaturisierter und energieeffizienter. Diese Innovationen sind entscheidende Voraussetzungen fĂŒr neue Anwendungen.
"Die Erkenntnisse aus unserer Studie verdeutlichen das beispiellose Tempo des Wandels auf dem B2B-Softwaremarkt", so Marcel Tietjen. "Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung strategischer AgilitĂ€t und die Notwendigkeit fĂŒr Unternehmen, sich so schnell wie möglich an neue technologische Entwicklungen anzupassen, wenn sie wettbewerbsfĂ€hig bleiben wollen."
Markttrends treiben die Nachfrage an
Die Studie hebt auch wichtige Markttrends hervor, welche die Nachfragemuster verĂ€ndern und neue Möglichkeiten fĂŒr Softwareanbieter schaffen:
1. Branchen-Ăkosystem-Clouds (88 Prozent):
Branchen-Ăkosystem-Clouds entwickeln sich zu einem primĂ€ren Nachfragetreiber, der branchenspezifische GeschĂ€ftsprozesse erleichtert und die Zusammenarbeit zwischen Anwenderbranchen und Technologiepartnern fördert. Diese Clouds stellen eine bedeutende Wachstumschance fĂŒr Softwareanbieter dar.
2. Branchenkonvergenz (80 Prozent):
Die Verwischung der Grenzen zwischen den einzelnen Branchen fĂŒhrt zu neuen Kooperationen und Innovationen. So bieten beispielsweise Telekommunikationsanbieter jetzt Softwarelösungen an und Technologieunternehmen bauen ihre eigenen Netze auf, was den Trend zur Branchenkonvergenz vorantreibt.
3. Vertikale Anwendungen (79 Prozent):
Die zunehmende Vertikalisierung treibt die Entwicklung spezialisierter Softwarelösungen voran, die auf bestimmte Branchen zugeschnitten sind. Dieser Trend wird durch den Bedarf an mehr Funktionen als die von standardisierter Software angebotenen angetrieben und bietet Softwareunternehmen einzigartige Möglichkeiten, NischenmÀrkte zu bedienen.
Die Studie zeigt, dass Softwareanbieter die mit diesen Trends verbundenen GeschĂ€ftsaussichten generell positiv einschĂ€tzen. Insbesondere in den nĂ€chsten drei Jahren werden sich aus oben genannten Markt- und Technologietrends bedeutende GeschĂ€ftspotenziale entwickeln. Die Marktaussichten variieren je nach Produktsegment, wobei Anbieter von Infrastruktursoftware und Deep-Tech-Softwareunternehmen die gĂŒnstigsten GeschĂ€ftserwartungen Ă€uĂern. WĂ€hrend die Chancen zunehmen, sind die wahrgenommenen Risiken dagegen gering. Diese beziehen sich primĂ€r auf Herausforderungen bei der Umsetzung der benötigten VerĂ€nderungen.
Zwei strategische Handlungsfelder ermöglichen Wettbewerbsvorteile
Um im sich wandelnden Softwareumfeld erfolgreich zu sein, mĂŒssen Unternehmen die Auswirkungen neuer Trends auf ihre GeschĂ€ftsmodelle verstehen. Ein Business-Impact-Framework hilft laut Studie dabei, die am stĂ€rksten betroffenen Dimensionen zu priorisieren. Besonders wichtig sind demnach die Entwicklung und Erweiterung von Kundensegmenten sowie die Ausgestaltung und Adaption der Value Proposition, welche die zwei bedeutendsten strategischen Handlungsfelder definieren. So bestĂ€tigen ĂŒber 95 Prozent der Befragten, dass spezifische BedĂŒrfnisse der Kunden und ihrer Branchen zum wesentlichen Kriterium fĂŒr die Kundensegmentierung in der Produktentwicklung werden - Stichwort Vertikalisierung. DarĂŒber hinaus gehen ĂŒber 80 Prozent der Softwaremanagerinnen und -manager davon aus, dass ein Angebot von Dienstleistungen, die die Softwareprodukte ergĂ€nzen, fĂŒr das Wachstum entscheidend sein wird.
Unternehmen mĂŒssen ihre GeschĂ€ftsmodelle und operativen AblĂ€ufe anpassen, um auf neue Markttrends zu reagieren. Grundlegende Voraussetzungen fĂŒr den Erfolg sind dabei die VerfĂŒgbarkeit der geeigneten Ressourcen und die FĂ€higkeiten zur Anpassung, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Horizontale und hybride Anbieter erkennen dabei besonders groĂe Wachstumschancen auĂerhalb ihrer aktuellen ZielmĂ€rkte. Durch die Entwicklung neuer Segmente können Softwareunternehmen ihre Kundenbasis erweitern.
"Gezielte Expansion in neue Kundensegmente ĂŒber eine Spezifizierung und Erweiterung des Produkt- beziehungsweise Serviceangebots und die Anpassung der Value Proposition sind entscheidend fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum", fasst Marcel Tietjen die zwei Handlungsfelder zusammen.
Die umfassende Studie liefert Insights und Strategien, um in einem sich schnell wandelnden Umfeld erfolgreich zu sein. Sie inkludiert zudem eine Analyse des notwendigen Aufwands und der zu erwartenden Ergebnisse. ZusĂ€tzlich liefert sie eine EinschĂ€tzung der quantifizierbaren Auswirkungen unter BerĂŒcksichtigung der aktuellen Unsicherheiten in der Branche.
Die Studie "New Technology - The future will be even faster" steht hier zum Download bereit: https://www.bearingpoint.com/de-de/publikationen-and-events/publikationen/new-technology-the-future-will-be-even-faster/
Ăber BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhĂ€ngige Management- und Technologieberatung mit europĂ€ischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei GeschĂ€ftsbereichen: Consulting, Products und Capital. Consulting umfasst das klassische BeratungsgeschĂ€ft mit dem Dienstleistungsportfolio People & Strategy, Customer & Growth, Finance & Risk, Operations sowie Technology. Im Bereich Products bietet BearingPoint Kunden IP-basierte Managed Services fĂŒr geschĂ€ftskritische Prozesse. Capital deckt die AktivitĂ€ten im Bereich M&A, Ventures, und Investments von BearingPoint ab.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit fĂŒhrenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstĂŒtzt Kunden in ĂŒber 70 LĂ€ndern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen fĂŒr einen messbaren und langfristigen GeschĂ€ftserfolg.
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