FrankfurtRheinMain, StÀdte

FrankfurtRheinMain: Vier StĂ€dte starten Allianz fĂŒr zirkulĂ€res Bauen

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 08:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Hanau starten mit Circle eine Bauinitiative; Chemie und Pharma sollen spÀter hinzukommen.

FrankfurtRheinMain bĂŒndelt vier StĂ€dte fĂŒr zirkulĂ€res Bauen
Gestapelte Baumaterialien wie StahltrĂ€ger und Betonblöcke auf einer Baustelle als Symbol fĂŒr zirkulĂ€res Bauen. Illustration mit AI erstellt.

Die StĂ€dte Frankfurt am Main, Wiesbaden, Offenbach und Hanau haben zum Auftakt der Immobilienmesse Expo Real in MĂŒnchen eine gemeinsame Allianz fĂŒr Ressourcenschonung ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Netzwerk Circle – der Ort fĂŒr zirkulĂ€res Bauen starteten die vier Kommunen die sogenannte Initiative Kreislaufwirtschaft FrankfurtRheinMain.

Wie aus einem Bericht vom 9. Oktober 2026 hervorgeht, soll das BĂŒndnis die Metropolregion zu einem fĂŒhrenden Standort fĂŒr zirkulĂ€res Wirtschaften in Deutschland und Europa entwickeln.

Eine entsprechende AbsichtserklĂ€rung wurde im Rahmen des Messeauftakts unterzeichnet. Zu den Unterzeichnenden gehören StaatssekretĂ€rin Ines Fröhlich aus dem Hessischen Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWVW), Frankfurts BĂŒrgermeister Dr. Nils KĂ¶ĂŸler, Wiesbadens OberbĂŒrgermeister Gert-Uwe Mende, der Offenbacher StadtkĂ€mmerer Martin Wilhelm, Hanaus OberbĂŒrgermeister Dr. Maximilian Bieri sowie Circle-Initiator Daniel ImhĂ€user. Das beteiligte Netzwerk Circle bringt bereits fast 100 Unternehmen und VerbĂ€nde in die Partnerschaft ein.

Fokus auf Bauwirtschaft und spÀtere Erweiterung

Die neu gegrĂŒndete Initiative konzentriert sich zunĂ€chst auf den Bau- und Immobiliensektor, wobei zirkulĂ€res Bauen den inhaltlichen Schwerpunkt bildet. Angesichts des hohen Ressourcenverbrauchs und des Abfallaufkommens in der Bauwirtschaft streben die beteiligten Akteure an, Materialien kĂŒnftig verstĂ€rkt in geschlossenen KreislĂ€ufen zu halten.

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In einem weiteren Schritt ist zudem eine Ausweitung der Initiative auf die Chemie- und Pharmaindustrie vorgesehen, um auch weitere prÀgende Industriezweige der Region in die Kreislaufwirtschaft einzubinden.

Der Vorstoß fĂŒgt sich in zunehmende branchenweite BemĂŒhungen um nachhaltige Bauweisen ein. Passend dazu stellte der Verband fĂŒr Bauen im Bestand (BiB) laut einem Bericht vom 9. Oktober 2026 eine kuratierte Linksammlung unter dem Titel „Nachhaltig! ZirkulĂ€r!

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Aber wie?“ bereit. Diese richtet sich an Architekten, Planer, Bauherren sowie Kommunen und bietet kostenfreien Zugang zu LeitfĂ€den, Werkzeugen und Datenbanken. Das Informationsangebot des Verbands deckt Themenbereiche wie Ökobilanzierung, Dekarbonisierungspfade, Klimarisiken, Fördermöglichkeiten sowie MarktplĂ€tze fĂŒr Urban Mining, GebĂ€uderessourcenpĂ€sse und sortenreines Bauen ab.

Mit dem Schulterschluss der vier KernstĂ€dte und der Einbindung von Fachakteuren aus der Praxis will die Region FrankfurtRheinMain die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft vorantreiben und Rahmenbedingungen fĂŒr kreislauforientierte Projekte schaffen.

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