Macron, Bruch

Macron glaubt nicht an Bruch zwischen Kiew und Washington

01.03.2025 - 21:43:06

Frankreichs PrÀsident Emmanuel Macron glaubt nicht an einen Bruch zwischen seinem amerikanischen und ukrainischen Amtskollegen.

In einem Interview mit La Tribune Dimanche bezeichnete er den Disput zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj am Freitag im Weißen Haus als "schief gelaufene Pressekonferenz".

Er denke, dass jeder ĂŒber den Ärger hinaus zur Ruhe, zum Respekt und zur Anerkennung zurĂŒckkehren mĂŒsse, damit man konkret voranschreiten könne, denn das, worum es geht, sei zu wichtig, sagte Macron der Sonntagszeitung. Er habe nach dem Eklat am Freitagabend sowohl seinen ukrainischen Amtskollegen als auch den amerikanischen PrĂ€sidenten angerufen.

Wie er der Zeitung weiter sagte, sei es vorzuziehen, eine strategische und vertrauliche Diskussion zu fĂŒhren, um voranzukommen und MissverstĂ€ndnisse zu klĂ€ren, jedoch nicht vor Zeugen.

Macron ist ĂŒberzeugt, dass auch die Vereinigten Staaten langfristig keine andere Wahl haben, als die Ukraine weiterhin zu unterstĂŒtzen. "Das offensichtliche Schicksal der Amerikaner besteht darin, auf der Seite der Ukrainer zu stehen, daran habe ich keinen Zweifel", sagte er. Zudem erklĂ€rte er, dass das bisherige Engagement der USA in der Ukraine im Einklang mit ihrer diplomatischen und militĂ€rischen Tradition stĂŒnde.

@ dpa.de