Wirtschaftsinstitute geben EinschÀtzung zur Lage
10.04.2025 - 05:49:01Nach einem Bericht des "Handelsblatts" gehen sie fĂŒr dieses Jahr nur noch von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Bei ihrer vorherigen Prognose im Herbst hatten sie noch 0,8 Prozent erwartet.
Im kommenden Jahr erwarten die Institute demnach wieder ein stÀrkeres Wachstum von 1,3 Prozent - das hatten die Institute bereits im Herbst vorausgesagt. 2024 war das BIP um 0,2 Prozent gesunken.
Die deutsche Wirtschaft ist in einer SchwĂ€chephase. Nach zwei Rezessionsjahren wurde bisher fĂŒr 2025 allenfalls ein Mini-Wachstum erwartet. Die am Mittwoch in Kraft getretenen neuen Zölle von US-PrĂ€sident Donald Trump und die Reaktion Chinas dĂŒrften die Situation noch verschĂ€rfen. Das Gutachten der Wirtschaftsforscher wurde vor der AnkĂŒndigung Trumps fertiggestellt.
Die "Gemeinschaftsdiagnose" wird erstellt vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung, dem Ifo Institut, dem Kiel Institut fĂŒr Weltwirtschaft, dem Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Halle und dem RWI - Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Essen. Sie flieĂt ein in die Regierungsprognose, auf deren Basis werden die Steuereinnahmen geschĂ€tzt.

