Gefahrstoffmanagement: GeSi4 bringt browserbasierte Lösung Mitte Juni
15.06.2026 - 13:02:48 | boerse-global.de
Das System namens GeSi4 GefStoff-Profi ist als Software-as-a-Service (SaaS) oder On-Premise-Variante verfügbar. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach standortunabhängigen Arbeitsschutz-Lösungen.
Der Umgang mit Gefahrstoffen erfordert höchste Sorgfalt bei der Unterweisung der Mitarbeiter, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Mit dieser kostenlosen Muster-PowerPoint können Sicherheitsbeauftragte ihre nächste Schulung sofort und ohne großen Aufwand vorbereiten. Gefahrstoff-Unterweisung in der Hälfte der Zeit vorbereiten
Automatisierte Workflows für mehr Effizienz
Im Zentrum der neuen Anwendung steht die SDBcheck-Technologie. Sie verarbeitet Sicherheitsdatenblätter automatisiert und bildet einen geschlossenen Workflow ab – vom Datenimport über die Pflege des Gefahrstoffverzeichnisses bis zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen.
Die Software unterstützt etablierte Methoden wie das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG) und das STOP-Prinzip (Substitution, Technische, Organisatorische und Personenbezogene Maßnahmen). Betriebe können rechtssichere Anweisungen direkt aus dem System generieren.
Zwei Generationen im Vergleich
Das seit über zehn Jahren etablierte System GeSi³ GefStoff-Profi bleibt als reine On-Premise-Lösung bestehen. Es richtet sich an Bestandskunden und Anwender mit komplexen Funktionsanforderungen. Die vierte Generation setzt dagegen auf browserbasiertes Arbeiten und moderne IT-Infrastrukturen.
Beide Systeme erfüllen die REACH-Verordnung und nutzen dieselbe Datenbasis für den SDB-Import. Die Wahl hängt laut Branchenexperten von der IT-Strategie und dem gewünschten Mobilitätsgrad ab. Für die neue Version startete Mitte Juni eine Early-Access-Phase.
Ob Software-gestützt oder manuell – eine rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe ist für den Arbeitsschutz unerlässlich. Dieser Gratis-Ratgeber bietet praxiserprobte Checklisten und anpassbare Vorlagen, die auch vor Aufsichtsbehörden standhalten. Gefährdungsbeurteilungen erstellen, die Aufsichtsbehörden wirklich anerkennen
Hardware-Entwicklungen ergänzen die Software
Die TU Graz präsentierte im Juni einen vierbeinigen Roboter für Chemieunfälle. Das System misst Schadstoffkonzentrationen in Echtzeit und sendet Live-Bilder aus Gefahrenzonen – bevor Einsatzkräfte diese betreten müssen. Feldtests bestätigten die Praxistauglichkeit.
Auch bei der Laboranalyse gibt es Neuerungen: Thermo Fisher Scientific kündigte für Mitte Juni ein Webinar zur Dioxin-Analyse mit Orbitrap-Massenspektrometern an. Ziel ist höhere Präzision in der Lebensmittelkontrolle und Schadstoffüberwachung.
KI optimiert administrative Prozesse
Automatisierung gewinnt auch in angrenzenden Bereichen an Bedeutung. SEEBURGER und TCG Process arbeiten gemeinsam an KI-gestützter Kontierung in SAP-Systemen. Auf einer Fachveranstaltung am 16. Juni 2026 zeigen sie, wie Buchungsvorschläge die Durchlaufzeiten in der Finanzadministration um bis zu 80 Prozent senken.
Der Deutsche Ideenmanagement Report 2026 gab zudem Einblicke in moderne Ansätze zur Prozessverbesserung – relevant auch für die Weiterentwicklung von Sicherheitskonzepten in der Industrie.
