Matchen, Appell

Nicht jammern. Matchen! Ein Appell an den Mittelstand / Kommentar von Bernhard Schindler, Unternehmer, Investor & Senator h.c / GrĂŒnder des SCHINDLER Circle

08.08.2025 - 15:01:45

GrĂŒnwald/Berlin - Die vergangenen Monate waren fĂŒr viele Unternehmer in Deutschland eine echte Belastungsprobe. Steigende Kosten, FachkrĂ€ftemangel, neue Verordnungen, hohe Krankenfehltage, ein gigantischer BĂŒrokratiewahnsinn, politische Unsicherheit - man hat fast das GefĂŒhl, es wird einem tĂ€glich ein neues Bein gestellt. Doch genau jetzt ist nicht die Zeit fĂŒr RĂŒckzug oder Resignation. Jetzt ist die Zeit, den Blick wieder bewusst nach vorne zu richten. Denn dort liegt unsere Zukunft - nicht in der Angst, nicht im Lamentieren, und ganz sicher nicht im stĂ€ndigen Schielen nach rechts und links, was andere sagen, meinen oder kritisieren.

Der deutsche Mittelstand war immer dann am stĂ€rksten, wenn er zusammenstand. Wenn nicht gejammert, sondern gemacht wurde. Wenn nicht gezweifelt, sondern ausprobiert wurde. Und ja, wenn man auch mal hingefallen ist. Aber das gehört zum Unternehmertum dazu. Wer etwas wagt, kann auch scheitern. Doch entscheidend ist: Wer aufsteht, wer weitermacht, wer neu denkt, der wird stĂ€rker als zuvor. In anderen LĂ€ndern ist das lĂ€ngst normal. In Deutschland dagegen wird das Hinfallen oft stigmatisiert - als persönliches oder geschĂ€ftliches Versagen. Aber genau hier mĂŒssen wir umdenken. Hinfallen ist kein Beinbruch. Liegen bleiben schon.

Wir brauchen wieder mehr Schulterschluss. Mehr Offenheit. Mehr "Wir" statt "Ich". Der Mittelstand muss raus aus der Defensive. Es geht nicht darum, auf die nĂ€chste Krise zu warten oder sich vom nĂ€chsten Gesetzesentwurf lĂ€hmen zu lassen. Es geht darum, trotz allem zu sagen: Wir gehen weiter. Wir glauben an die Kraft des Machens. Und wir setzen auf ein starkes Netzwerk, das sich gegenseitig stĂŒtzt - nicht nur in guten Zeiten, sondern gerade dann, wenn es schwer wird.

Matchen ist das neue Netzwerken. Es reicht nicht mehr, nur Visitenkarten zu tauschen oder oberflĂ€chliche Kontakte zu pflegen. Was wir jetzt brauchen, ist echtes Matchmaking - verbindlich, schnell, zielgerichtet. Es geht um konkrete Verbindungen, um gemeinsames Handeln, um gegenseitige UnterstĂŒtzung auf Augenhöhe. Kein endloses Reden, sondern Tun. Keine Show, sondern Substanz. Unternehmer mĂŒssen sich nicht nur begegnen - sie mĂŒssen sich matchen, Chancen erkennen, Projekte starten, Allianzen schmieden. Das ist das Netzwerken 4.0: ehrlich, direkt, effizient.

Und genau daraus entsteht Kraft. Daraus entstehen neue Kooperationen, neue Ideen, neues Wachstum. Wenn wir Mauern durchbrechen - die in den Köpfen, die zwischen den Branchen, die zwischen alt und neu - entsteht wieder Bewegung. Der Mittelstand darf sich nicht weiter einmauern lassen in Zweifel, Frust und PassivitĂ€t. Jetzt ist der Moment, rauszugehen, sichtbar zu werden und zu sagen: Wir stehen fĂŒr Zukunft. Gemeinsam. Verbindlich. Laut.

Jetzt ist der Moment, Haltung zu zeigen. Uns nicht mehr von links und rechts ablenken zu lassen, sondern konsequent unseren Weg zu gehen. Diejenigen, die immer nur reden, kritisieren, zerlegen - sie bringen uns nicht weiter. Es sind die, die anpacken, die gestalten, die Verantwortung ĂŒbernehmen, die jetzt gebraucht werden. So wie die Unternehmer im Schindler Circle aufgestellt sind, mit Klarheit: Wer auf andere wartet, wartet ewig. Wer mutig vorangeht, verĂ€ndert. Und das ist es, was wir jetzt brauchen: VerĂ€nderung, durch unternehmerische Energie, durch Zusammenhalt, durch klare Entscheidungen - und durch die feste Überzeugung, dass die besten Zeiten nicht hinter uns liegen, sondern vor uns.

Es ist nicht die Zeit, sich zu verstecken. Es ist die Zeit, sichtbar zu werden. Zu sagen: Wir sind noch da. Wir machen weiter. Wir glauben an die Zukunft - nicht trotz der UmstÀnde, sondern genau deshalb. Denn wer sich jetzt bewegt, wer jetzt verbindet, wer jetzt matcht, der wird vorne dabei sein, wenn es wieder aufwÀrtsgeht.

Deutschland braucht seinen Mittelstand - wach, mutig und geeint. Und der Mittelstand braucht wieder diesen positiven Blick nach vorne. Nicht morgen. Heute. Jetzt.

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Andreas Wagner
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