PĂŒnktlichkeit in der Logistik: Marketing oder RealitĂ€t?
Veröffentlicht am: 17.02.2026 um 07:00 Uhr | presseportal.de"Wenn mir jemand eine extrem hohe PĂŒnktlichkeitsquote prĂ€sentiert, frage ich zuerst: Wie messt ihr das?", sagt Timm Trede, CEO des Hamburger Express-Logistikers zipmend. Die Methoden zur Manipulation sind vielfĂ€ltig: Manche Anbieter definieren eine "Lieferung am Dienstag" als 24-Stunden-Fenster, andere werten Abweichungen von drei bis vier Stunden noch als pĂŒnktlich. Express-Dienstleister wie zipmend, die mit konkreten Zeitfenstern arbeiten, stehen vor einer ungleich schwierigeren Messlatte.
Hinzu kommt die selektive Bereinigung der Daten. VerspĂ€tungen durch Staus oder Grenzkontrollen werden oft als "höhere Gewalt" aus der Statistik exkludiert. Ein europĂ€ischer KonsumgĂŒterhersteller stellte 2023 fest: Die beworbenen Quoten seiner Dienstleister lagen bei ĂŒber 95 Prozent, die tatsĂ€chlich gemessene Performance jedoch nur bei 86 Prozent.
Die PĂŒnktlichkeit hĂ€ngt stark vom Segment ab. Im Express-Bereich erreichen spezialisierte Anbieter 95 bis 97 Prozent, im Standard-FTL-Segment 88 bis 92 Prozent und im StĂŒckgutverkehr lediglich 82 bis 85 Prozent. "Wenn ein Anbieter mit Quoten ĂŒber 97 Prozent wirbt, aber die Messmethodik nicht transparent offenlegt, ist das ein klares Warnsignal", warnt Trede. Ohne nachvollziehbare Dokumentation seien solche Werte nicht belastbar.
"Seriöse Anbieter analysieren die Ursachen von VerspĂ€tungen systematisch", erklĂ€rt Trede. Bei zipmend werden Verzögerungen differenziert erfasst und nach Ursachen kategorisiert, um den Service kontinuierlich zu verbessern. "Wir schauen wohl genauer hin als herkömmliche Dienstleister - wissen dafĂŒr aber auch, an welchen Stellschrauben wir drehen mĂŒssen, um VerspĂ€tungen gar nicht erst entstehen zu lassen", so Trede.
Pressekontakt:
Timm Trede
press@zipmend.com
Original-Content von: zipmend GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell
