Handwerk in Koblenz: Michael Ebling sieht KI und Robotik im Einsatz
Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 21:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Wirtschaftsminister Michael Ebling hat die Bildungszentren der Handwerkskammer Koblenz besucht, um sich über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Robotiksystemen und computergesteuerten Maschinen im Handwerk zu informieren.
Wie das Regionalportal ak-kurier.de am 11. Oktober 2026 berichtete, präsentierten HwK-Präsident Kurt Krautscheid und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich dem Landespolitiker praxisnahe Einsatzbeispiele modernster Technologien in den Bildungsstätten der Kammer.
Fortlaufende Anpassung der Bildungsangebote an neue Technologien
Im Rahmen des Besuchs führten die Kammervertreter den Gast durch verschiedene Ausbildungseinrichtungen, darunter spezialisierte Robotik-Schulungsräume sowie ein laufender Meisterkurs im Kraftfahrzeughandwerk. Die Handwerkskammer Koblenz betont in diesem Zusammenhang, dass sie die Lehrinhalte in der Erstausbildung, in Fortbildungen sowie in den Meisterkursen laufend an die technologischen Entwicklungen anpasst.
Die Integration moderner Arbeitsmittel soll den Nachwuchs sowie angehende Meister frühzeitig auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorbereiten. Durch den direkten Umgang mit vernetzten Maschinen und digitalen Prozessen während der Qualifizierung will die Kammer sicherstellen, dass Fachkräfte die nötigen Kompetenzen für den betrieblichen Alltag erwerben.
Breites Einsatzspektrum über alle Handwerksberufe hinweg
Nach Angaben der Kammerführung beschränkt sich die Digitalisierung längst nicht mehr auf einzelne Vorreiterbranchen, sondern betrifft die gesamte Bandbreite der 130 anerkannten Handwerksberufe. Digitale Werkzeuge finden in unterschiedlichsten Arbeitsbereichen Anwendung.
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Im betrieblichen Alltag erstrecken sich die Einsatzfelder von administrativen Aufgaben wie dem Bürobetrieb, der Buchhaltung und der Vorkalkulation bis hin zur praktischen Umsetzung auf Baustellen, etwa bei der digitalen Fotodokumentation.
Auch bei der manuellen Arbeit gewinnen computergestützte Systeme an Bedeutung: Im Maurer- oder Malerhandwerk übernehmen Roboter bereits automatisierte Tätigkeiten und unterstützen die Beschäftigten bei körperlich anspruchsvollen Aufgaben.
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Trotz des zunehmenden Grades an Automatisierung hoben Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und Präsident Kurt Krautscheid hervor, dass der Mensch weiterhin unersetzlich bleibe. Die fachliche Entscheidungskompetenz verbleibe auch beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik stets bei den Handwerkerinnen und Handwerkern selbst.
Die Technologie diene als Hilfsmittel zur Entlastung und Optimierung der Arbeitsabläufe, ersetze aber nicht die handwerkliche Expertise und die individuelle Beurteilung vor Ort.

