Krise, Handwerk

Krise im Handwerk: Marvin Flenche verrĂ€t, was die Betriebe jetzt unbedingt Ă€ndern mĂŒssen

15.04.2024 - 16:01:22

Hannover - Die Handwerksbranche befindet sich im Wandel von einem beispiellosen Angebotsmarkt hin zum Nachfragemarkt. Das setzt viele Betriebe unter Druck. Marvin Flenche, ist der GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der A&M Unternehmerberatung, einer Marketingagentur fĂŒr Handwerksbetriebe, sowie der A&M Sales Solutions GmbH, die mit dem CRM-System umsatz.io die Vertriebsbranche revolutioniert. Im folgenden Artikel erfahren Sie, warum die Handwerksbranche derzeit im Umbruch steckt, was eine erfolgreiche Angebotsgestaltung ausmacht und wie die Betriebe auf Preisnachverhandlungen der Kunden reagieren können.

Das Handwerk steckt in der Krise - und das in vielfacher Hinsicht. Schon seit LĂ€ngerem ist bekannt, dass Handwerksbetriebe besonders stark unter dem FachkrĂ€ftemangel leiden, der allein in der Handwerksbranche fĂŒr offene Stellen im sechsstelligen Bereich sorgt. Doch nun zeichnet sich eine weitere Herausforderung ab: Wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten und der angespannten wirtschaftlichen Lage hat sich das Verhalten der Kunden verĂ€ndert. "Die Auftragslage im Handwerk verschlechtert sich. Trotzdem bleiben viele Handwerksbetriebe relativ entspannt. Sie schöpfen momentan noch aus dem Vollen und arbeiten den Auftragsstau ab, der sich in den letzten Jahren angesammelt hat. Aber das ist keine dauerhafte Lösung", erklĂ€rt Marvin Flenche.

"Schon bald sind die alten AuftrĂ€ge erledigt und neue kommen dann nur noch zögerlich nach - wenn die Unternehmen jetzt nicht aktiv werden. Wer von der aufziehenden Branchenkrise nicht hart getroffen werden möchte, muss etwas verĂ€ndern. Das umfasst die Mitarbeiter- und Kundengewinnung genauso wie die AblĂ€ufe im Vertrieb", fĂŒhrt der Experte weiter aus. WĂ€hrend er sich als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der A&M Unternehmerberatung sowohl auf das Recruiting von FachkrĂ€ften in der Handwerksbranche als auch die Generierung von Neukunden spezialisiert hat, bietet er als GrĂŒnder der A&M Sales Solutions GmbH und seinem eigens entwickelten CRM-System umsatz.io ein Software-Tool, das den Vertrieb in Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern optimiert. Dank seiner umfassenden Expertise in Bezug auf die Branche weiß Marvin Flenche ganz genau, welche Auswirkungen die Krise im Handwerk auf die Betriebe haben wird - und wie sich diese bewĂ€ltigen lassen.

Herausforderungen, die mit der Krise in der Handwerksbranche einhergehen

Die wirtschaftliche Lage wirkt sich unmittelbar auf das Verhalten der Kunden aus: Die gestiegenen Lebenshaltungskosten in Kombination mit nicht absehbaren Konsequenzen fĂŒr die Zukunft machen Kunden zunehmend unsicher. Anstatt wie bisher Arbeiten beim Handwerker ihres Vertrauens durchfĂŒhren zu lassen, holen sie sich nun vorab mehrere Angebote ein und vergleichen das jeweilige Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Sobald sie bei einem Konkurrenten ein scheinbar besseres Angebot erhalten, werden von den Kunden auch hĂ€ufig preisliche Nachverhandlungen gefĂŒhrt. So versuchen sie, in dieser schwierigen Lage das Beste fĂŒr sich herauszuholen. Das bedeutet allerdings auch, dass Entscheidungen, wer den Zuschlag fĂŒr einen Auftrag bekommt, deutlich langsamer von den Kunden gefĂ€llt werden als frĂŒher. Handwerksbetriebe können dadurch weniger zuverlĂ€ssig planen, weil viele AuftrĂ€ge in der Schwebe sind.

Insgesamt hat sich die Beziehung zwischen Kunden und Handwerkern deutlich verĂ€ndert. WĂ€hrend die Betriebe frĂŒher davon ausgehen konnten, dass eine Anfrage von Stammkunden auch automatisch zur Auftragserteilung fĂŒhrt, ist dies heute mitnichten so. Erstmals seit vielen Jahren mĂŒssen Handwerker deshalb jetzt aktive Strategien verfolgen und Maßnahmen ergreifen, um das unterbreitete Angebote auch zu einem Abschluss fĂŒhren.

Was es zur BewÀltigung der Krise im Handwerk zu beachten gilt

Der Prozess von der Angebotsunterbreitung bis zum Abschluss umfasst viele Schritte, die nahtlos ineinandergreifen mĂŒssen, damit das gewĂŒnschte Ergebnis - in diesem Fall ein neuer Auftrag - dabei herauskommt. Marvin Flenche empfiehlt dafĂŒr ein strukturiertes Vorgehen nach einem Vier-Punkte-Plan.

1. Die Angebotsgestaltung optimieren: Handwerksbetriebe mĂŒssen verstehen, dass sie den Auftrag nicht erhalten, nur weil sie ein Angebot heraussenden. Um hier den Zuschlag zu bekommen, mĂŒssen sie bereits bei der Angebotsgestaltung ansetzen. So sollten diese das eigene Angebot vernĂŒnftig und transparent erklĂ€ren - dazu zĂ€hlt nicht nur der Leistungsumfang, sondern auch die damit verbundenen Konditionen. Dabei gilt: Je transparenter ein Angebot aufgeschlĂŒsselt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich potenzielle Kunden fĂŒr dieses Angebot entscheiden.

Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, haben sich einige Strategien bewĂ€hrt. So können beispielsweise klug eingesetzte psychologische Elemente Kunden noch besser von den VorzĂŒgen des Angebots ĂŒberzeugen. Kostenfreie Zusatzleistungen und Zertifizierungen sollten besonders hervorgehoben werden. Statt der Angabe des Stundenlohns sorgt die voraussichtliche Gesamtsumme fĂŒr mehr Klarheit.

2. Sich auf Preisverhandlungen vorbereiten: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, werden Endkunden vermehrt versuchen, die angebotenen Preise zu verhandeln. Handwerksbetriebe tun gut daran, sich mit entsprechenden Kommunikationstechniken auf etwaige Verhandlungen vorzubereiten. So gelingt es, das eigene Anliegen ruhig und sachlich vorzubringen, ohne die Kunden vor den Kopf zu stoßen.

3. Angebote nachfassen: Eines steht unweigerlich fest - nur weil man ein Angebot unterbreitet, heißt das noch lange nicht, dass man auch den Zuschlag vom Endkunden erhĂ€lt. Handwerksbetriebe sollten daher immer am Ball bleiben und Angebote nachfassen. Dabei gilt es auch, potenzielles Zögern zu hinterfragen und eventuell offengebliebene Fragen zu beantworten oder das Angebot noch einmal anzupassen, um den Kunden völlig zu ĂŒberzeugen.

4. Aktiv in die Kundengewinnung investieren: Um am Ende AuftrĂ€ge zu generieren, mĂŒssen Handwerksbetriebe die Menschen erreichen, die bereit sind, ihre Preise zu zahlen. Hierzu braucht es vor allem eine effektive Marketingstrategie, beginnend beim Aufbau einer starken Marke ĂŒber das Kommunizieren von Alleinstellungsmerkmalen bis hin zu professionellen Empfehlungsmarketing. Nur so schaffen es Handwerksbetriebe, sich aus der Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen herauszulösen und sich den Zuschlag potenzieller Kunden zu sichern.

Möchten auch Sie Ihren Handwerksbetrieb jetzt krisensicher aufstellen und sich dabei von einem erfahrenen Experten unterstĂŒtzen lassen? Dann melden Sie sich jetzt bei Marvin Flenche und vereinbaren Sie einen Termin!

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