Ist Auslands-Recruiting die Lösung fĂŒr die Pflegebranche? Max Grinda und Felix Hahnewald klĂ€ren auf
23.07.2024 - 14:14:43 | presseportal.de
Zwar sind Pflegeunternehmen durchaus bestrebt, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, qualifiziertes Personal langfristig zu binden und ihre personellen EngpĂ€sse damit zu ĂŒberwinden. In der Praxis haben sie jedoch weiterhin mit hohen Fluktuationsraten und unzureichenden Strategien zu kĂ€mpfen. Die Herausforderungen hierbei sind vielfĂ€ltig: Neben dem akuten Mangel an FachkrĂ€ften kĂ€mpfen die Einrichtungen zudem mit einer hohen Abwanderung bestehender Mitarbeiter und einem allgemein schlechten Ruf ihrer Branche. "Wenn wir diese Probleme nicht entschlossen angehen, werden wir die Versorgungssicherheit in der Pflege nicht aufrechterhalten können", warnt Max Grinda von FM Recruiting. "Die Konsequenzen sind klar - ohne eine strategische Neuausrichtung droht ein langfristiger Versorgungsnotstand."
"So ist es durchaus der richtige Weg, sich um neue AnsĂ€tze zu bemĂŒhen", fĂŒgt sein GeschĂ€ftspartner Felix Hahnewald hinzu. "Allerdings sollte man sich dabei stets mit seiner individuellen Situation auseinandersetzen und alle passenden MaĂnahmen in Betracht ziehen, statt sich auf einzelne Strategien zu beschrĂ€nken." Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer von FM Recruiting haben Max Grinda und Felix Hahnewald bereits ĂŒber 300 Partnerunternehmen unterstĂŒtzt und mehr als 1.680 Stellen erfolgreich besetzt. Ihre maĂgeschneiderten Lösungen, die sowohl auf inlĂ€ndische als auch auslĂ€ndische FachkrĂ€fte abzielen, haben maĂgeblich dazu beigetragen, den akuten FachkrĂ€ftemangel in zahlreichen Pflegeunternehmen zu lindern. Dank ihrer Arbeit konnten die Einrichtungen nicht nur ihre offenen Stellen schneller besetzen, sondern auch die Mitarbeiterfluktuation deutlich reduzieren. Welche Rolle das Auslands-Recruiting dabei gespielt hat und ob es die alleinige Lösung fĂŒr all die Probleme in der Pflege sein kann, verraten die Recruiting-Experten hier.
Kombination aus verschiedenen Strategien: Warum das Auslands-Recruiting um weitere AnsÀtze ergÀnzt werden sollte
Das Auslands-Recruiting ist ohne Zweifel ein wichtiger Bestandteil einer jeden erfolgreichen Recruiting-Strategie: SchlieĂlich werden hier gezielt FachkrĂ€fte aus dem Ausland angesprochen, um das Personalproblem dauerhaft zu lösen - kurzfristig lassen sich so allerdings keine EngpĂ€sse ĂŒberbrĂŒcken. Hinzu kommt, dass die Integration der auslĂ€ndischen Mitarbeiter gut geplant und unterstĂŒtzt werden muss, um kulturelle Barrieren zu ĂŒberwinden und eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewĂ€hrleisten.
Neben dem Auslands-Recruiting spielt daher auch das Social-Media-Recruiting eine immer gröĂere Rolle. Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram bieten die Möglichkeit, junge und digital-affine FachkrĂ€fte direkt anzusprechen und fĂŒr die Pflegebranche zu begeistern. Doch auch klassische Offline-Kampagnen dĂŒrfen nicht vernachlĂ€ssigt werden. So bleiben auch die PrĂ€senz auf Jobmessen, lokale Werbekampagnen und die Zusammenarbeit mit Schulen und UniversitĂ€ten wichtige SĂ€ulen der Personalgewinnung.
Der SchlĂŒssel zum Erfolg liegt also in der Kombination all dieser MaĂnahmen. Eine reine Fokussierung auf einen einzelnen Ansatz greift zu kurz und birgt das Risiko, bei unvorhergesehenen VerĂ€nderungen wie dem Wegfall von Social-Media-Plattformen ins Hintertreffen zu geraten. "Nur durch eine vielseitige und flexible Personalstrategie können Pflegeunternehmen langfristig erfolgreich sein und ihre offenen Stellen zuverlĂ€ssig besetzen", fasst Max Grinda zusammen.
Employer Branding und Tools zur Mitarbeiterbindung: Worauf Pflegeunternehmen auĂerdem setzen sollten
"Abseits davon ist auch das Employer Branding weiterhin ein zentraler Aspekt", betont Felix Hahnewald. Pflegeunternehmen mĂŒssen sich demnach als attraktive Arbeitgeber positionieren, um sowohl inlĂ€ndische als auch auslĂ€ndische FachkrĂ€fte zu gewinnen. Dies erfordert eine klare Kommunikation ihrer Werte, Arbeitskultur und der Vorteile, die sie bieten, sowie eine kontinuierliche Verbesserung dieser Bereiche.
DarĂŒber hinaus sind MaĂnahmen zur Mitarbeiterbindung von entscheidender Bedeutung - hohe Fluktuationsraten stellen in der Pflegebranche schlieĂlich ein weit verbreitetes Problem dar. Durch reizvolle Benefits und Angebote wie Fort- und Weiterbildungen, attraktive Arbeitszeitmodelle und eine wertschĂ€tzende Unternehmenskultur können Pflegeunternehmen ihre Mitarbeiter langfristig binden und ihre Zufriedenheit erhöhen.
Fazit
"Unterm Strich erfordert langfristiger Erfolg in der Pflegebranche mehr als nur eine eindimensionale Strategie", erlĂ€utert Max Grinda. Eine effektive Personalpolitik setzt auf eine Kombination aus Employer Branding, MitarbeiterbindungsmaĂnahmen, Auslands-Recruiting, Social-Media-Recruiting und klassischen Offline-Kampagnen. Diese vielseitige Herangehensweise ermöglicht es Pflegeunternehmen, sich flexibel an VerĂ€nderungen anzupassen und ihre AttraktivitĂ€t als Arbeitgeber zu steigern. Die Herausforderungen sind groĂ, doch durch eine strategische und umfassende Planung können die zukĂŒnftigen LĂŒcken im Pflegebereich zuverlĂ€ssig geschlossen werden.
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