DIHK-PrÀsident spricht in «Brandbrief» von ernster Lage
30.09.2023 - 07:37:34Der PrĂ€sident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Peter Adrian, fordert MaĂnahmen von der Politik, um den Standort Deutschland konkurrenzfĂ€hig zu halten.
In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden sogenannten «Brandbrief» an die Spitzen aller Industrie- und Handelskammern sowie der Auslandshandelskammern schrieb Adrian von einer ernsten wirtschaftlichen Lage.
Er nannte hohe Energiepreise, den Arbeits- und FachkrĂ€ftemangel, die marode Infrastruktur und hohe bĂŒrokratische Belastungen als HĂŒrden. So ĂŒberfordere eine «Normenflut» groĂe und kleine Unternehmen sowie staatliche Stellen, die gar nicht mehr mit der Kontrolle hinterherkĂ€men. Unternehmen mĂŒssten dringend entlastet werden.
Die wirtschaftlichen Aussichten fĂŒr Deutschland haben sich eingetrĂŒbt. Die fĂŒhrenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose fĂŒr dieses Jahr krĂ€ftig heruntergeschraubt. Sie erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent schrumpft, wie die Institute am Donnerstag mitteilten. Im FrĂŒhjahr waren die Institute noch von einem Mini-Wachstum von 0,3 Prozent ausgegangen.


