Stromerzeugung im dritten Quartal gestiegen
08.12.2025 - 08:11:59Die Stromerzeugung aus konventionellen EnergietrĂ€gern stieg im dritten Quartal 2025 um 0,4 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresquartal. Aufgrund der höheren Gesamteinspeisung und dem stĂ€rkeren Anstieg der erneuerbaren Energiequellen sank der Anteil der inlĂ€ndischen Stromerzeugung aus konventionellen Energiequellen leicht auf 35,9 Prozent (drittes Quartal 2024: 36,5 Prozent). Die Stromerzeugung aus Windkraft stieg im dritten Quartal 2025 gegenĂŒber dem dritten Quartal 2024 um 10,5 Prozent. Damit blieb Windkraft im dritten Quartal 2025 mit einem Anteil von 26,8 Prozent wichtigster EnergietrĂ€ger in der inlĂ€ndischen Stromerzeugung. Auch die Stromerzeugung aus Photovoltaik legte zu: GegenĂŒber dem Vorjahresquartal stieg sie im dritten Quartal 2025 um 3,2 Prozent. Mit einem Anteil von 24,1 Prozent war Photovoltaik damit der zweitwichtigste EnergietrĂ€ger der inlĂ€ndischen Stromerzeugung (drittes Quartal 2024: 23,8 Prozent). Die Stromerzeugung sowohl aus Wind als auch aus Photovoltaik erreichten damit neue Höchstwerte fĂŒr ein drittes Quartal. Ausschlaggebend fĂŒr den Anstieg der erneuerbaren Stromerzeugung war vor allem der Ausbau von WindrĂ€dern und Photovoltaik-Anlagen. Die in Kohlekraftwerken erzeugte Strommenge ging im dritten Quartal 2025 um 2,2 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresquartal zurĂŒck und machte einen Anteil von 20,6 Prozent an der inlĂ€ndisch erzeugten Strommenge aus. Damit war Kohle fĂŒr die Stromerzeugung der drittwichtigste EnergietrĂ€ger. Im dritten Quartal 2022 hatte der Anteil von Kohle noch bei 36,2 Prozent gelegen und war im dritten Quartal 2023 auf 23,4 Prozent und im dritten Quartal 2024 auf 21,5 Prozent zurĂŒckgegangen. Dagegen stieg die Stromerzeugung aus Erdgas im dritten Quartal 2025 um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Erdgas machte damit 12,0 Prozent der inlĂ€ndischen Stromerzeugung aus (drittes Quartal 2024: 11,3 Prozent). Die nach Deutschland importierte Strommenge sank im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,9 Prozent auf 20,7 Milliarden Kilowattstunden. Dahingegen war ein Zuwachs bei den Stromexporten zu verzeichnen. Diese stiegen um 5,9 Prozent von 11,8 auf 12,5 Milliarden Kilowattstunden. Der ImportĂŒberschuss reduzierte sich damit um 30,3 Prozent von 11,7 Milliarden Kilowattstunden im dritten Quartal 2024 auf 8,2 Milliarden Kilowattstunden im dritten Quartal 2025.


