Exporte von AbfÀllen und Schrott gesunken
18.03.2024 - 08:22:54HauptsĂ€chlich wurden AbfĂ€lle und Schrott aus unedlen Metallen wie Eisen und Stahl exportiert und importiert, mit einem mengenmĂ€Ăigen Anteil von 55,7 Prozent an allen Abfallexporten sowie 34,0 Prozent an den Importen. Die meisten Exporte und Importe von AbfĂ€llen und Schrott im Jahr 2023 wurden mit europĂ€ischen Staaten gehandelt. MengenmĂ€Ăig gingen 91,6 Prozent (14,9 Millionen Tonnen) in andere europĂ€ische Staaten. Importiert wurden mengenmĂ€Ăig 97,8 Prozent (13,1 Millionen Tonnen) der AbfĂ€lle und des Schrotts aus Europa. WertmĂ€Ăig fiel der europĂ€ische Anteil des gehandelten Abfalls und Schrotts im Jahr 2023 geringer aus: So gingen wertmĂ€Ăig 84,1 Prozent (9,6 Milliarden Euro) in andere europĂ€ische Staaten, wĂ€hrend importseitig der Anteil Europas an den gesamten Abfall- und Schrotteinfuhren 83,5 Prozent (12,2 Milliarden Euro) betrug. Die meisten Abfall- und Schrottexporte gingen im Jahr 2023 mit 3,0 Millionen Tonnen in die Niederlande im Wert von 1,1 Milliarden Euro, gefolgt von Belgien mit 2,3 Millionen Tonnen im Wert von 1,8 Milliarden Euro und Italien mit 1,8 Millionen Tonnen fĂŒr 1,3 Milliarden Euro. Auch importseitig kamen im Jahr 2023 die meisten AbfĂ€lle aus den Niederlanden. Von dort wurden 2,7 Millionen Tonnen AbfĂ€lle und Schrott im Wert von 1,8 Milliarden Euro eingefĂŒhrt. Auf den PlĂ€tzen 2 und 3 folgten Polen mit 1,8 Millionen Tonnen fĂŒr 0,9 Milliarden Euro und Tschechien mit 1,4 Millionen Tonnen im Wert von 0,7 Milliarden Euro. Zweitwichtigster Markt fĂŒr die deutschen Exporte von AbfĂ€llen und Schrott war im Jahr 2023 Asien, so die Statistiker. Nach Asien gingen mengenmĂ€Ăig 7,6 Prozent aller Abfall- und Schrottexporte Deutschlands (1,2 Millionen Tonnen). WertmĂ€Ăig war der Anteil mit 11,8 Prozent (1,3 Milliarden Euro) noch höher. Importseitig lag der Anteil Asiens mengenmĂ€Ăig nur bei 0,8 Prozent (0,1 Millionen Tonnen) und wertmĂ€Ăig bei 5,5 Prozent (0,8 Milliarden Euro). Wichtigste asiatische EmpfĂ€ngerlĂ€nder waren im Jahr 2023 Indien mit 602.700 Tonnen im Wert von 506,8 Millionen Euro, Malaysia mit 133.900 Tonnen fĂŒr 111,1 Millionen Euro und Pakistan mit 122.200 Tonnen im Wert von 79,2 Millionen Euro. Importseitig war der wichtigste Handelspartner fĂŒr AbfĂ€lle und Schrott die Volksrepublik China mit 45.000 Tonnen im Wert von 103,3 Millionen Euro. Dahinter folgten Kasachstan mit 11.400 Tonnen fĂŒr 52,9 Millionen Euro und die Vereinigten Arabischen Emirate mit 10.100 Tonnen fĂŒr 32,2 Millionen Euro. Im Jahr 2023 gingen zudem mengenmĂ€Ăig 0,6 Prozent (102.100 Tonnen) und wertmĂ€Ăig 3,8 Prozent (430,0 Millionen Euro) der Abfall- und Schrottexporte nach Amerika, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Importiert wurden aus Amerika im gleichen Zeitraum mengenmĂ€Ăig 1,2 Prozent (164.600 Tonnen) und wertmĂ€Ăig 9,7 Prozent (1,4 Milliarden Euro) des nach Deutschland eingefĂŒhrten Abfalls und Schrotts. Auf dem amerikanischen Kontinent gingen die meisten dieser Exporte mit 64.500 Tonnen im Wert von 402,7 Millionen Euro in die Vereinigten Staaten. Dahinter lagen als wichtigste amerikanische EmpfĂ€ngerlĂ€nder Kanada mit 13.800 Tonnen fĂŒr 14,2 Millionen Euro und Kolumbien mit 13.000 Tonnen fĂŒr 3,2 Millionen Euro. Auch die meisten der entsprechenden Importe kamen mit 131.300 Tonnen im Wert von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2023 aus den Vereinigten Staaten. Auf den PlĂ€tzen 2 und 3 waren Kanada mit 19.500 Tonnen fĂŒr 61,8 Millionen Euro und Mexiko mit 5.500 Tonnen fĂŒr 52,4 Millionen Euro.


